„Pöchladen“ bietet Regionales mitten in der City. Mit dem „Pöchladen“ bekommt die Stadtgemeinde einen Selbstbedienungsladen im Ortskern.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 27. Januar 2021 (05:16)
Katharina, Gerhard und Melanie Maller realisieren den „Pöchladen“ in der Nibelungenstadt. Fotos: privat
Katharina, Gerhard und Melanie Maller realisierenden „Pöchladen“ in der Nibelungenstadt.

Melanie, Gerhard und Katharina Maller sorgen für neues Leben in der Regensburger Straße 13. Im Gewölbeteil des Hauses, wo früher Kinofilme über die Leinwand flimmerten, entsteht dieser Tage der „Pöchladen“ – ein Abhof-Geschäft auf Selbstbedienungsbasis, gefüllt mit über 250 Produkten und Erzeugnissen aus der Region.

„Das Aussterben der Innenstädte und Ortskerne ist nicht nur in Pöchlarn ein Thema, aber die Stadt ist eben auch davon betroffen. Wir wollen dem entgegenwirken“, erläutert Melanie Maller, wie es zu dieser Idee kam.

Katharina, Gerhard und Melanie Maller realisieren den „Pöchladen“ in der Nibelungenstadt. Fotos: privat
Katharina, Gerhard und Melanie Maller realisierenden „Pöchladen“ in der Nibelungenstadt.

Das Gebäude befindet sich genau gegenüber des Welserturms, einem Aushängeschild der Nibelungenstadt. Dieser ziert auch das Logo des „Pöchladens“.

Wann genau das Abhof-Geschäft eröffnet, könne man laut Maller aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie noch nicht sagen. „Aktuell sind alle Arbeiten auf Schiene. Wenn alles nach Plan läuft, können wir Mitte/Ende Februar loslegen“, gibt Maller Einblick.

Über 20 regionale Produzenten sollen zum derzeitigen Stand die Regale des rund 30 Quadratmeter großen Geschäfts befüllen. „Der Erlös geht direkt an die teilnehmenden Landwirte. Wir bündeln das Potenzial und stellen die Infrastruktur zur Verfügung“, erläutert sie. Der „Pöchladen“ wird nach der Eröffnung jeden Tag von 6 bis 22 Uhr für die Kunden geöffnet sein. Die Bezahlung wird laut Maller nur kontaktlos via Karte möglich sein.

Für die Mallers zähle der Gedanke, die Regionalität zu fördern. „Für uns ist das eine Herzensangelegenheit – wir wollen auch in Zeiten Coronas nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern einen Mehrwert für die Stadtgemeinde schaffen“, freuen sie sich bereits auf die Eröffnung.

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