Tom Stöckl: „Ich würde sofort wieder mitmachen“. Der Krummnußbaumer Tom Stöckl über seine Zeit beim NÖN-Talent vor drei Jahren.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 18. Februar 2020 (03:17)
Thomas Stöckl war 2017 auf der NÖN-Talentebühne.
Schweiger

April 2017, Casting für „Die NÖN sucht das größte Talent“ in Pöchlarn: Thomas Stöckl tritt mit seiner Harmonika vor die Jury in der Raika-Filiale. „Nervös war ich natürlich schon“, erinnert sich der Krummnußbaumer an den Castingtermin zurück. Mit seinem selbst geschriebenen Song „Mein Dirnderl“ spielte sich der damals 25-Jährige in die nächste Runde. Beim Mostviertelfinale in Pöggstall musste sich der „singende Landwirt“ dann der Konkurrenz geschlagen geben.

Dass er die NÖN-Castingshow nicht gewonnen hatte, tat Stöckls musikalischer Karriere aber keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. „Ich habe sehr profitiert davon. Damals stand ich noch am Anfang, hatte noch nie vor so vielen Leuten auf einer Bühne gespielt“, erzählt Stöckl.

Zudem fand er es spannend, sich mit jungen Musikern und Gesangstalenten aus anderen Regionen auszutauschen. „Die Teilnahme an ‚Die NÖN sucht das größte Talent‘ hat mich insgesamt weitergebracht. Es war eine tolle Erfahrung. Ich würde sofort wieder mitmachen“, meint er.

Stöckl hat auch einen Tipp für jene Nachwuchs-Talente, die sich noch nicht sicher sind, ob sie zum Casting kommen: „Nicht zweimal überlegen. Augen zu und durch! Man muss sich als Musiker immer überwinden, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.“ Mittlerweile veröffentlichte er schon mehrere Songs samt Musikvideo.

Neues vom „singenden Landwirt“ im Sommer

Zuletzt gab es Stöckl aber nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen: Bei der jüngsten Auflage der ATV-Produktion „Bauer sucht Frau“ ging der Krummnußbaumer auf Brautschau.
Gefunkt hat es zum Schluss mit Birgit aus Oberösterreich. Ob sich Stöckl jetzt nur mehr auf die Liebe oder auch aufs Musikmachen konzentriert? „Das geht natürlich beides“, schmunzelt er. Der Landwirt tüftelt gerade an einem neuen Lied, das er im Sommer veröffentlichen will.