Pöchlarn: Brillen für Afrika. Beim Projekt „Sight First“ kämpft der Lions-Club gegen Blindheit und Sehschwäche und fördert dabei die Lehrlingsausbildung.

Von Philipp Haunschmid. Erstellt am 25. Juni 2021 (07:38)
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Bei einer der zahlreichen Sammelstellen, bei denen die alten Brillen abgegeben werden können: Lions-Club-Präsident Gernot Hofegger (3.v.l.).
Lions-Club, Lions-Club

Der Lions-Club Pöchlarn sammelt Brillen für ein Projekt. „Sight First“ ist eines der ältesten internationalen Lions-Programme. Dabei kämpft der Lions-Club gegen Blindheit.

In Tirol repariert, in Burkina Faso getragen

Bei „Sight First“ werden alte Brillen gesammelt und dann nach Hall in Tirol gebracht. Dort werden sie in der Optiker-Berufsschule repariert. Danach geht es für die Brillen weiter nach Burkina Faso. Im afrikanischen Land gibt es eine Kooperation mit der allerersten Optikerschule in Westafrika. Fehlsichtige und blinde Menschen können dort auf die gesammelten Brillen zugreifen und erhalten dadurch Hilfe. Ihnen wird damit auch der Alltag deutlich erleichtert.

Brillen helfen Menschen und bilden Lehrlinge aus

Die Lions-Aktion erfüllt damit gleich zwei tolle Zwecke: Erstens kommen die alten Brillen dorthin, wo sie wirklich gebraucht werden und Menschen helfen können. Zweitens dient die Aktion, durch die Zusammenarbeit mit der Berufsschule Hall in Tirol, auch der Lehrlingsausbildung.

Seit 2015 wurden mehr als 100.000 Brillen gesammelt und sinnvoll wiederverwendet. Sammelboxen stehen bei zahlreichen Optikern, Ärzten und Behörden. Die alten Brillen können aber auch direkt beim Lions-Club abgegeben werden.