Was passiert mit dem Bad in Pöchlarn?. Seit 2017 steht fest, dass Anlage erhalten werden soll. Bisher wurde nur geplant.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 14. Mai 2020 (04:22)
Viele Fragezeichen ranken sich um die Zukunft des Stadtbades.
Schweiger, privat

Auf viele Fragen um das Pöchlarner Stadtbad weiß Andreas Willatschek momentan keine Antwort. Der FP-Politiker ist seit der neuen Legislaturperiode nach der Gemeinderatswahl im Jänner für die in die Jahre gekommene Anlage zuständig.

Ein undankbares Ressort: Schließlich steht seit mittlerweile drei Jahren fest, dass die Pöchlarner Politik das Bad an seinem Standort erhalten will. 2017 fassten die Mandatare dafür den Grundsatzbeschluss. Passiert ist seither allerdings nicht viel, lediglich auf dem Papier.

privat

„Es ist gerade schwierig. Einerseits arbeiten wir am Start der diesjährigen Badesaison, andererseits gehört die zukünftige Ausrichtung des Bades besprochen und beschlossen“, informiert Willatschek.

Punkto Eröffnung wartet man in Pöchlarn nur mehr auf genaue Vorgaben: Nach der coronabedingten Verlängerung der Winterpause wurde die Anlage in den vergangenen Wochen auf Vordermann gebracht.

„Die Bäder dürfen am 29. Mai öffnen – mehr wissen wir aber auch noch nicht“, hofft Willatschek auf weitere Infos. Hoffnungen macht sich der Neo-Stadtrat auch betreffend einer baldigen Entscheidung zur Zukunft der Anlage. Seit gut einem Jahr stehen bereits zwei Varianten für das „Stadtbad neu“ im Raum.

Entweder erneuert man nur das Becken oder man baut die komplette Anlage neu. „Dass Corona alle Gemeinden und ihre finanzielle Lage trifft, steht außer Frage. Wir müssen uns aber dieses Jahr endlich einmal entscheiden, wohin die Reise geht. Das ist mir ein Anliegen“, fordert Willatschek.