Unterstinkenbrunner Künstlerpaar im Pazifik gefangen. Jasmin Brock und Alessandro Milea sitzen die Krise auf Insel aus.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 01. April 2020 (05:41)
Jasmin Brock und Alessandro Milea bleiben trotzCoronakrise auf der Insel Bohol auf den Philippinen.
zVg

Mitte Oktober des vergangenen Jahres begann das Abenteuer von Jasmin Brock und Alessandro Milea. Die beiden starteten eine Reise nach Fernost. Über Facebook informierten sie immer wieder über die verschiedenen Orte und Freunde, die sie besuchten.

„Gemischte Gefühle“ bezüglich der aktuellen Situation

Nun ist das Pärchen aber auf der philippinischen Insel Bohol gefangen, denn alle Inseln sind aufgrund der Coronakrise gesperrt worden. Nicht nur Flughäfen, auch die Fähren stehen still.

„Theoretisch könnten wir die Insel verlassen, praktisch ist das aber nicht möglich, weil es keine Boote, Flugzeuge oder Fähren gibt“, berichten die beiden via E-Mail: „Wir haben gemischte Gefühle bezüglich unserer aktuellen Situation. Wir sind gefangen im Paradies und natürlich ist es ein bisschen verunsichernd, am anderen Ende der Welt auf einer Insel festzustecken. Uns geht’s trotzdem gut, wir machen das Beste aus der Situation. Nur das Essen ist gewöhnungsbedürftig.“

Mit der österreichischen Botschaft oder dem Außenministerium sind die beiden nicht in Verbindung, sie wollen die Quarantäne auf Bohol aussitzen. Untertags können sie sich frei bewegen, nur zwischen 21 und 6 Uhr gilt eine Ausgangssperre.