Fachmann für das Baudenkmal Weinviertler Stadl. Am 3. Oktober startet der bereits zwölfte Lehrgang der Weinviertler Stadelakademie. Mit dieser Ausbildungsreihe werden Stadeln und Schüttkästen im Weinviertel beleuchtet. Die Erhaltung und Nutzung dieser Baudenkmäler – sowie vor allem das Bewusstsein dafür etwas zu tun – stehen im Mittelpunkt der Ausbildung.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 20. August 2019 (06:49)
Helmut Lackinger/AGRAR PLUS
Die Organisatoren der Stadelakademie freuen sich über das Interesse an den alten Stadeln.

Die zukünftigen Weinviertler Stadelmeisterinnen und Stadelmeister werden somit die neuen Botschafter für dieses alte Kulturgut. Wem die Stadeln nicht egal sind, der sollte mehr darüber wissen, das meinen auch die Initiatoren Johannes Rieder (Poysdorf) und  Richard Edl (Altlichtenwarth).

Es werden die bäuerlichen Lebensformen betrachtet, sowie die Geschichte der Region oder auch die Natur rund um die Stadeln herum. In den einzelnen Modulen erfährt man auch viel über die besondere Architektur und die bauliche Vielfalt der Stadeln. Dabei werden die verschiedenen Ausformungen in den Regionen sichtbar.


Jede/r TeilnehmerIn verfasst am Ende eine kurze schriftliche Hausarbeit über einen oder mehrere Stadeln und trägt so zur Aufarbeitung dieser wertvollen Kulturgüter bei. Nach dem Abschluss erhält man die Urkunde als „Stadelmeister“ oder „Stadelmeisterin“.

Wenn jemand nur in das Thema hineinschnuppern möchte, so bietet sich die Möglichkeit, einzelne Module zu buchen.

Die Stadelakademie wird von der AGRAR PLUS-Akademie betreut und organisatorisch abgewickelt. Dort hat man bereits reiche Erfahrung mit der Kellergassenführer-Ausbildung, der Mühlenakademie oder der Weinviertler Kräuterkunde.


Der gesamte Kurs kostet  199 Euro, einzelne Module können um 55 Euro  besucht werden. Nähere Informationen zur Ausbildungsreihe und Anmeldemöglichkeit unter www.agrarplus.at oder Tel. 02952 35223.: