Doppeltausch im Pfarrbüro. Michaela Rambauske und Elisabeth Schlager- Roth folgen Böckl und Weiß-Wendy nach.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 19. September 2019 (04:54)
M. Pfabigan
Dienstbesprechung in der Pfarre: Pater Hermann Jedinger, Michaela Rambauske, Pater Franz Exiller, Pastoralassist Heinz Stadlbacher, Elisabeth Schlager-Roth, Ingrid Böckl und Anni Weiß-Wendy.

Generationenwechsel im Büro der Pfarre Mistelbach: Ingrid Böckl, seit 25 Jahren im Pfarrteam, und Anni Weiß-Wendy, seit 35 Jahren dabei, werden mit Ende November ihren Ruhestand antreten, Michaela Rambauske und Elisabeth Schlager-Roth sind seit Anfang September angestellt und haben bereits begonnen, sich einzuarbeiten.

Es ist ein Wechsel, der viele Mistelbacher bewegt, wird doch das gesamte Pfarrbüroteam ausgetauscht: „Für eine geordnete Übergabe sorgt die Doppelanstellung schon im September“, sagt Anni Weiß-Wendy, die Dienstälteste der derzeit vier Pfarramtsdamen: „Aber Kontinuität ist genauso wichtig, wie Veränderung.“

Was sind die ersten Eindrücke der beiden Neuen im Pfarrbüro? „Die vielfältigen Aufgaben und die positive Aufnahme bei haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarre haben wir erst in der Vorwoche beim Pfarrfest erlebt“, erzählen Michaela Rambauske und Elisabeth Schlager-Roth. Beide bitten alle bisherigen Mitarbeiter weiterhin um tatkräftige Unterstützung.

Und diese Veränderung wird sich nicht nur auf das Pfarrbüro beschränken: Ab 2021 werden die Salvatorianier, die in Mistelbach die Pfarrer stellen, die Pfarre an die Erzdiözese übergeben. Der Orden der Salvatorianer hatte die Pfarre Mistelbach 1923 von den Barnabiten übernommen: „Kontinuität ist in der Kirche Tradition, ebenso wichtig aber Offenheit für Neue und Neues“, sagt Pater Hermann Jedinger. Mistelbach wird dann ohnehin in die Entwicklung der größeren Seelsorgeräume in der Diözese eingebunden werden, heißt es aus der Pfarre.

Warum geben die Salvatorianer Mistelbach ab? „Wir haben leider keine jüngeren Mitbrüder in Österreich, die diese Aufgabe übernehmen können“, sagt Pater Hermann: „Aber unsere alten Mitbrüder sollen in Mistelbach bleiben.“ Die Salvatorianer betreuen auch die Pfarren Hüttendorf und Eibesthal.