Probleme mit Parkplatzsituation in der Waldstraße. Gemeinde Mistelbach sucht nach Lösung für die enge Straße mit den Anrainern.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 23. April 2021 (03:52)
Nadelöhr Waldstraße: Sind das Museum MAMUZ und Heurige im Vollbetrieb, wird es in der engen Straße wegen parkender Fahrzeuge noch enger.
Michael Pfabigan, Michael Pfabigan

„Wenn ein Heuriger schenkt und das Museum MAMUZ im Vollbetrieb läuft, dann wird es in der schmalen Waldstraße wieder eng“, berichtet eine Anrainerin. Und die mit dem neuen Fahrplan verstärkten Buslinien Richtung Totenhauer, die ebenfalls durch die Waldstraße fahren, machen die Situation nicht einfacher: Denn dann sind definitiv keine zwei Fahrspuren mehr für den Verkehr frei, die Straße ist schon jetzt stellenweise so schmal, dass auf das Einzeichnen einer Mittellinie verzichtet wird.

Sie fordert eine Lösung mit vordefinierten und eingezeichneten Parkplätzen wie im Süden der Waldstraße zwischen Neu-stiftgasse und Mitterhofgasse.

„Das Thema hat mich schon beschäftigt, als ich noch Polizeikommandant war und es verfolgt mich seit meinem Amtsantritt“, sagt der für die Straßen zuständige Vizebürgermeister Manfred Reiskopf (SPÖ), pensionierter Polizist und ehemaliger Postenkommandant in Mistelbach: „Das ist ein brennendes Thema, wir sind dabei, eine Lösung zu finden.“ Bislang gab es schon Gespräche mit einigen Anrainern, mit dem MAMUZ und Heurigenbesitzern wird noch gesprochen, wie die sich eine Lösung vorstellen können. „Dann reden wir mit den Anrainern. Es soll eine gemeinschaftliche Lösung sein“, sagt Reiskopf.

Zumindest dass die Museumsbesucher in der Waldstraße parken, sei nicht notwendig, findet die Anrainerin gegenüber der NÖN: „Immerhin gibt es einen großen Parkplatz hinter dem Museum.