Michael Edlinger ist neuer Geschäftsführer. Die Rotkreuz-Bezirksstelle Mistelbach bekommt mit 1. September einen neuen Geschäftsführer.

Von Christina Ott. Erstellt am 22. August 2019 (04:23)
Rotes Kreuz Mistelbach
Bezirksstellenleiter Clemens Hickl (Mitte, hier mit Roman Peiritsch) freut sich über den neuen Geschäftsführer Michael Edlinger (rechts), der sein Amt mit 1. September antreten wird.

Wechsel an der Spitze des Roten Kreuzes Mistelbach: Nicht einmal zweieinhalb Jahre hatte der gebürtige Amerikaner und Wahl-Zwingendorfer Brian Miller dort das Amt des Geschäftsführers inne, nun folgt ihm mit 1. September der bisherige Bezirksstellenleiter-Stellvertreter und Ortsstellenleiter der Bezirksstelle Poysdorf, Michael Edlinger, nach.

Trennung von Miller  war einvernehmlich

Der Grund für die Neubesetzung des Postens? „Von Brian Miller haben wir uns einvernehmlich getrennt“, erklärt Bezirksstellenleiter Clemens Hickl auf NÖN-Nachfrage ohne Angabe von genauen Gründen. „Ich wünsche ihm auf diesem Wege noch einmal alles Gute für seine berufliche und private Zukunft.

Nachdem es bei der letzten Wahl beziehungsweise beim Bewerbungsprozess einige Diskrepanzen und Schwierigkeiten gab, lief die Nachbesetzung dieses Mal reibungslos ab. Damals fand unter anderem zunächst keiner der Kandidaten die volle Unterstützung der Hearinggruppe, einer legte daraufhin sogar all seine Funktionen zurück.

Die Stelle wurde wieder offiziell ausgeschrieben und insgesamt zwei Bewerber wurden dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen, welches der gelernte Notfallsanitäter Edlinger letzten Endes für sich entscheiden konnte.

„Michael Edlinger ist ein Mann aus unseren Reihen und kennt unser Geschäft von der Pike auf. Außerdem ist er sehr gut vernetzt.“Clemens Hickl, Bezirksstellenleiter

Warum fiel die Wahl schließlich auf den Poysdorfer? „Michael Edlinger ist ein Mann aus unseren Reihen, seit vielen Jahren beim Roten Kreuz und kennt daher unser Geschäft von der Pike auf“, betont Hickl seine Qualifikationen. „Außerdem ist er sehr gut vernetzt in der Gemeinde – er kennt alle und kann gut mit jedem.“

Darüber hinaus habe er ein betriebswirtschaftliches Studium absolviert, was für seine Aufgabe als Geschäftsführer nicht unpraktisch ist.