Brunner Robert Krickl knackt seinen Rekord erneut. Robert Krickl (38), Wissenschafter und Wissenschaftskommunikator aus Brunn am Gebirge, verfolgt seit Jahren ein Ziel: Jung und Alt Wissenschaft – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifbar zu machen. Das ist ihm bereits 2015 mit dem größten Kristallstrukturmodell der Welt eindrucksvoll gelungen.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 24. August 2019 (14:49)

Jetzt hat Robert Krickl seinen eigenen Rekord überboten. Im Rahmen der  größten Konferenz in Europa zum Thema Kristalle („European Crystallographic Meeting“) in der Uni Wien hat er in der Vorwoche die fast milliardenfache Vergrößerung der Atome in einem Körnchen Steinsalz präsentiert. 

Mit 40.110 Kugeln hat der Erdwissenschafter seine Bestmarke um 1.230 Kugeln übertroffen. Fast 11 Kilometer an Verbindungsstäbchen wurden verbaut, mit Hilfe von über 500 Tuben Klebstoff zusammengeklebt, das Modell ist 30 m3  groß und rund 700 kg schwer. "Es ist die größte dreidimensionale Nachbildung der atomaren Struktur eines Festkörpers, die jemals in der Menschheitsgeschichte angefertigt wurde", erzählt Krickl im NÖN-Gespräch stolz. 

Das Modell dient Lehrzwecken (es gibt Führungen für Erwachsene und Kinder) und erinnert an die Entdeckung der Kristallstrukturen vor 115 Jahren.

www.r-krickl.com