Ein sinnvoller Schachzug. Über den „Stürmertausch“ bei der Admira.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 14. August 2019 (02:36)

Patrick Schmidt weg, Erwin „Jimmy“ Hoffer da: Mit einem überraschenden „Stürmertausch“ zog die Admira zuletzt die Blicke der österreichischen Fußballszene auf sich.

Hoffer war schon seit geraumer Zeit – mal mehr, mal weniger – Thema in der Südstadt. Jetzt, wo Schmidt und dessen Management einen Wechsel nach England zum FC Barnsley forcierten, war der richtige Zeitpunkt gekommen. Die Admira „cashte“ für Schmidt einmal mehr ab, rund 1,2 Millionen Euro soll der 21-Jährige Barnsley wert gewesen sein. Im Gegenzug kam Hoffer ablösefrei von Wilrijk. Doch nicht nur deshalb war es aus Admira-Sicht ein sinnvoller Schachzug.

Schmidt ist zweifelsohne ein talentierter Spieler mit Perspektive, der auch schon in einigen Spielen seine Klasse aufblitzen ließ. Ein fertiger „Goalgetter“ ist er aufgrund seines jungen Alters aber (noch) nicht. Hoffer ist das – und noch mehr. Der 32-Jährige bringt nicht nur jahrelange Erfahrung und Qualität mit, sondern auch jede Menge Euphorie. Schon im ersten Spiel zeigte sich, dass da ein neuer Publikumsliebling angedockt hat. Dieser „Hype“ wird sicher auch die restliche Mannschaft positiv anstecken.

Hoffer ist also all das, was die Admira in dieser sportlich und mental schwierigen Phase braucht.