150 Rinder bei Großbrand auf Bauernhof gerettet. Auf einem Bauernhof in Laab im Walde (Bezirk Mödling) hat am Mittwoch ein Großbrand gewütet. Aus bisher unbekannter Ursache war gegen 8.15 Uhr in einem Heulager eines Anwesens ein Feuer ausgebrochen.

Von APA / NÖN.at und Redaktion NÖN.at. Update am 12. Mai 2021 (13:21)

Die Flammen griffen innerhalb weniger Minuten auf einen Stall über. Dem Landwirt gelang es laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger, einen Großteil der 150 Rinder ins Freie zu retten.

Etwa 100 Einsatzkräfte rückten aus. Neben der Brandbekämpfung waren die Helfer von sieben Feuerwehren auch mit der Rettung von Tieren beschäftigt, so der Sprecher.

Eine Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte standen das Heulager und der Stall bereits in Vollbrand. Mehrere verletzte Rinder, die bei der Flucht gestürzt waren, wälzten sich Resperger zufolge am Boden. 

"Die Tiere erschwerten den Feuerwehreinsatz, weil kein Platz für das Aufstellen der Drehleitern war. Einige der verängstigten Tiere lagen kreuz und quer vor dem Stall, weil sie dort auf rutschigem Boden zu Sturz gekommen waren", meldete das Bezirksfeuerwehrkommando Mödling in einer Aussendung.

Seitens der Feuerwehren lief ein umfassender Außen- und Innenangriff mit acht Löschleitungen und mehreren Atemschutztrupps. Gleichzeitig wurden Rinder aus dem Gefahrenbereich gebracht. Personen kamen laut Einsatzleiter Markus Wagner und der Aussendung des BFKDO Mödling bei dem Brand nicht zu Schaden.

Eine Stunde nach der Alarmierung war der Brand unter Kontrolle, kurz vor 12 Uhr konnte laut der Aussendung dann „Brand aus“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten werden aber noch mehrere Stunden andauern, so das BFKDO.