Don Camillo Und Peppone: Applaus für Intendant Berger. Viel Lob gab es für die Darsteller, die Musik, das Bühnenbild und die originelle Inszenierung.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 17. August 2019 (11:15)
Schätzle
Intendant und Regisseur Andi Berger zeigt sich mit der Saison 2019 sehr zufriegen.

17 reguläre Vorstellungen wurden gespielt, dazu kamen aufgrund der großen Nachfrage drei Zusatzvorstellungen.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Intendant und Regisseur Andi Berger mit der Auslastung: „Wir hatten mehr als 6.000 Zuschauer und dürfen uns über einen immer größer werdenden Einzugsbereich freuen, der über die gesamte Region bis Schwechat und St. Pölten und natürlich auch nach Wien reicht.“

Das Wetter hätte besser sein können, einmal musste sogar nach zwei Dritteln abgebrochen werden, als die Zuschauer vor einem Schüttregen die Flucht ergriffen. Euphorisch waren die Rückmeldungen zur Inszenierung sowohl vom Publikum als auch von Fachkollegen. „Alle Aspekte, von Text über Dramaturgie bis hin zur Musik und zum Bühnenbild wurden sehr gelobt“, freut sich Berger.

Nicht unwesentlich haben zu dem Erfolg auch die von Berger und Gattin Gabi durchgeführten Adaptionen in Sprache und Handlung beigetragen: „Im Original gibt es nicht dieses Happy End, aber so etwas braucht ein Sommertheater natürlich, die Liebenden heiraten, die Fehde wird beigelegt.“

Auch das Ensemble habe das Stück genossen, so sehr, „dass alle das Gleiche im nächsten Jahr wieder spielen wollten. Das Stück wird in vier bis fünf Jahren auch wieder zu sehen sein“, plant Berger, der für das kommende Jahr schon andere Pläne hat.

„Man hat uns so oft gefragt, ob wir die „Geschichten aus dem Wienerwald“ wieder spielen, und das machen wir 2020.“ Der Kartenverkauf beginnt bereits am 1. Dezember.

„Da beim Stationentheater aber die Zuschauerzahl beschränkt ist, sollte man sich nicht zu lange Zeit lassen“, erinnert Berger daran, sich die Karten rechtzeitig zu besorgen.