Katarina Göbel spielte bei Bundesbewerb prima auf. Katarina Göbel aus Mödling setzte sich bei „prima la musica“ bundesweit mit Punktehöchstzahl durch.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 13. Juni 2019 (03:20)
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Auf den Stufen des Erfolges: Katarina Göbel direkt nach dem Bundeswettbewerb, in der Mitte ihre Lehrerin Maria Jauk, rechts die Korrepetitorin Emma Schaffer.

Die 17-jährige Schülerin Katarina Göbel besucht in Mödling das Gymnasium Bachgasse. Die Liebe zur Musik begleitet sie schon länger, Querflöte zu spielen lernte sie erst in der Beethoven-Musikschule in Mödling, bevor sie auf Vermittlung ihrer Lehrerin vor zwei Jahren an die Johann Sebastian Bach-Musikschule nach Wien wechselte.

Katarina meint dazu schmunzelnd: „Seitdem übe ich auch mehr.“ Beim Bundesbewerb trat sie in der Kategorie IIIplus an, „das ist die anspruchsvollste Kategorie.“ Katarina erreichte die Punktehöchstzahl in ihrer Wertungskategorie und darf sich über den Titel „Bundessiegerin“ freuen.

Beim Bewerb selbst brachte die junge Musikerin ein zeitgenössisches und ein klassisches Stück vor der Jury in Klagenfurt zur Aufführung.

Musik-Studium als Ziel

Im kommenden Schuljahr steht die Matura auf dem Programm. Trotz dieser Herausforderung will Katarina weiter üben, denn ihr Berufsziel ist klar: „Im März nächsten Jahres habe ich vor, die Aufnahmeprüfung an der Universität für Musik und darstellende Kunst im Konzertfach zu bestehen.“

Das sei eine höchst anspruchsvolle Prüfung, die Plätze im Konzertfach beschränkt, „es ist schwierig, da reinzukommen“, weiß Katarina.

Freunde treffen und sportliche Aktivitäten zählen zu den Dingen, die sie nicht missen mag.

"Katarina ist am Sprung zu einer Profikarriere"

Sie freut sich auch, „wenn ich angefragt werde, ob ich nicht bei einem bestimmten Anlass auftreten und spielen möchte“. Einen Termin im ORF-Landesstudio St. Pölten musste sie leider absagen, weil ihre Korrepetitorin erkrankt war.

Für Reinmar Wolf, Direktor der Beethoven-Musikschule, ist klar: „Katarina ist sicher am Sprung zu einer Profikarriere.“ Er sei stolz, auf dem Weg dorthin „wertvolle Aufbauarbeit geleistet zu haben“.