Neidhart und Laszlo ausgezeichnet. Hypos Nina Neidhart wurde zur Handballerin des Jahres gewählt. Perchtoldsdorfs Barbara Laszlo ist die beste Legionärin.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 06. Juni 2020 (09:53)

Bei der Wahl zur Handballerin des Jahres, durchgeführt von Journalisten, sowie den Vereinen der beiden höchsten Spielklassen, setzte sich Hypo-Talent Nina Neidhart durch. Sie steht damit in einer Reihe mit Welthandballerin Alexandra do Nascimento, Tanja Logvin oder Gorica Acimovic und das mit gerade einmal 19 Jahren. Was die bislang jüngste Siegerin dieser Wahl zur Auszeichnung sagt? "Ich hätte selbst nicht damit gerechnet, dass ich diese Entwicklung nehme. Ich muss mich bei all meinen Trainern, als auch bei allen die mich unterstützt haben bedanken." Neidhart, die in der kommenden Saison in der Deutschen Bundesliga für den Thüringer HC spielen wird, scheint natürlich auch im Allstar-Team am rechten Flügel auf. Außerdem holte sie quasi den Titel in die Südstadt zurück. In den letzten beiden Saisonen holte sich Atzgersdorfs Altina Berisha die Auszeichnung.

Laszlo räumt doppelt ab

Neben Neidhart scheint erstmals auch eine Spielerin der Perchtoldsdorf Devils in der Auswahl der Saison auf. Barbara Laszlo, die vor der Abbruchssaison von Bezirksrivalen Hypo kam, ist nicht nur die beste Spielerin auf der Position Rückraum Mitte, sondern die Ungarin wurde auch zur besten Legionärin gewählt. Mit 118 Toren lag Laszlo in der Torschützinnenliste an der zweiten Stelle, kam damit auf knapp acht Treffer pro Partie. "Eine große Ehre für Barbara Laszlo, die gleich in der ersten Saison für die Devils voll eingeschlagen und ihre Klasse unter Beweis gestellt hat", gratuliert Devils-Sportchef Philipp Wagner. Ebenfalls ins Team der Saison schafften es Hypo-Kreisläuferin Stefanie Kaiser und Atzgersdorf-Torfrau Stephanie Reichl, die ab der nächsten Saison bei Hypo im Tor steht.

Ein ausführliches Interview mit Hypos Nina Neidhart lesen Sie ab Mittwoch in der Printausgabe der Mödlinger NÖN.