Dank Photovoltaik konnten Stromkosten gespart werden. Laut Vizebürgermeister Kosak konnten knapp 6.000 Euro gespart werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. Oktober 2019 (04:32)
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Auch am neuen Kindergarten wurde eine Photovoltaik-Anlage angebracht. Daniel Kosak ist zufrieden mit den Einsparungen.

Zufrieden ist ÖVP-Vizebürgermeister Daniel Kosak mit den Photovoltaik-Anlagen der Gemeinde. „Ich habe bei jeder Sanierung und bei jedem Neubau darauf gedrängt, dass wir eine Photovoltaik-Anlage errichten, um die Sonne zur Stromproduktion zu nutzen“, sagt Kosak. Die erste Anlage wurde vor einigen Jahren auf der Mittelschule Laabental gebaut und liefert seitdem Strom für die Schule.

Auch am Sonnenkindergarten wurde eine PV-Anlage errichtet. 23.000 Kilowattstunden pro Jahr braucht der Kindergarten an Strom, mehr als 16.000 KWh kommen über die PV-Anlage, also rund 70 Prozent des gesamten Strombedarfs des Gebäudes. Die Sonnenpaneele produzieren in Summe sogar weit mehr, nämlich 33.000 KWh pro Jahr. „Im Sommer haben wir bei vielen Sonnentagen natürlich einen Überschuss“, sagt Kosak. Dieser wird ins Netz eingespeist. Mit einem Teil des Überschusses werde auch das Warmwasser aufgeheizt, das im Gebäude benötigt wird. „Darüber hinaus versorgen wir die Stromtankstelle vor dem Haus mit der nötigen Energie“, sagt Kosak.

Die Anlage bringe eine Ersparnis von 5.800 Euro jährlich: „Ohne PV-Anlage würden die Jahresstromkosten bei 7.200 Euro liegen. Durch die hohe Eigenproduktion liegen sie tatsächlich bei 1.400 Euro pro Jahr“, rechnet Kosak vor. Gekostet hat die Anlage rund 45.000 Euro, 10.000 Euro Förderung muss man abziehen. In sechs bis sieben Jahren soll sich die Photovoltaik-Anlage amortisiert haben.

Auch die heuer errichtete Anlage im Freibad weist eine gute Effizienz auf. „Sie produziert rund 3.000 KWh, die selbst verbraucht werden. Hier erzeugen wir 30 Prozent unseres Strombedarfs selbst.“ Als nächstes Projekt soll im Rahmen der Erweiterung der Volksschule Altlengbach im nächsten Jahr auch dort eine PV-Anlage am Dach entstehen. „Wir haben als Gemeinde hier eine Vorbildrolle“, sagt Kosak. Man wolle zeigen, dass es Sinn macht auf erneuerbare Energien umzusteigen.