Das Rennen um Stimmen. Über die eine und die andere Wahl.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 01. Oktober 2019 (03:02)

Rund dreieinhalb Monate hatten die Parteien Zeit, um um Stimmen für die Nationalratswahl zu rennen. Elisabeth Götze ist viel gerannt. Es hat sich gelohnt. Die Eichgrabener Vizebürgermeisterin wird in den Nationalrat einziehen. Sie ist selig, dass die Grünen nach ihrem Absturz vor zwei Jahren wieder im Parlament vertreten sind. Und besonders happy ist sie, dass sie in ihrer Heimatgemeinde Eichgraben ein sensationelles Ergebnis einfahren konnte: Über 20 Prozent der Wähler stimmten hier für die Partei der 53-jährigen Spitzenkandidatin. Die Grünen belegen damit in der Wienerwald-Gemeinde Platz 2 hinter der ÖVP. Das ist schon beachtlich.

Jetzt dreht sich das Wahl-Karussell weiter, und zwar Richtung Gemeinderatswahl. Rund vier Monate haben die Ortspolitiker Zeit, um um Wählerstimmen zu rennen. Sie machen es hoffentlich so, dass die Politikverdrossenheit der Menschen nicht noch mehr wird. Denn die Wahlbeteiligung sollte eher mehr als weniger werden.