Initiative für Bahn: Haltestelle soll erhalten bleiben. Unterstützer machten gemeinsame Zugfahrt.

Von Eduard Riedl. Erstellt am 01. Oktober 2019 (04:00)
Bürgerinitiative
Mit einer Zugfahrt von Unter-Oberndorf nach Hofstatt machte die Bürgerinitiative „Unsere Westbahnstrecke – Unsere Busse/Initiative Maria Anzbach“ auf sich aufmerksam.

Anlässlich der europäischen Mobilitätswoche und des internationalen „Autofreien Tages“ lud die Bürgerinitiative „Unsere Westbahnstrecke – Unsere Busse/Initiative Maria Anzbach“ zur Westbahn-Bummelfahrt von Unter-Oberndorf nach Hofstatt. Damit will sie auf die Situation der beiden einstellungsgefährdeten Stationen aufmerksam machen. Zahlreiche Interessierte fanden sich bei strahlendem Wetter am Bahnhof ein und unternahmen gemeinsam die Zugfahrt nach Hofstatt. „Erfreulicherweise nahmen daran auch mehrere Gemeindemandatare teil“, hieß es von der Initiative.

In jüngster Vergangenheit ist Bewegung in die Angelegenheit gekommen: Nach dem einstimmigen Beschluss einer Resolution, die sich für eine attraktivere Anbindung und den Erhalt der Stationen einsetzt in Maria Anzbach, soll auch eine in Eichgraben beschlossen werden. Die Bürgerinitiative versucht, auch die Stadt Neulengbach zum Beschluss zu bewegen. Gleichzeitig soll demnächst ein gemeinsamer Termin mit Bürgermeisterin Karin Winter und der Bürgerinitiative beim Land Niederösterreich stattfinden.

„Wir hoffen, mit dieser Aktion das Bewusstsein für eine klimafreundliche und zugleich leistungsfähige Möglichkeit der Mobilität zu stärken und damit mehr Fahrgäste zu bewegen, die Stationen Hofstatt und Unter-Oberndorf zu nützen“, sagt Harald Mayer, ein Mitinitiator der Bürgerinitiative und freut sich, dass allmählich ein Umdenken auch bei der Politik einkehrt.