Wetterkoglerhaus-Wirtin schrieb Buch zum Jubiläum. Gemeinsam mit der Initiatorin und Organisatorin des „Schwaigen-Reigen“, Erika Sieder, brachte Wetterkoglerhaus-Wirtin Vroni Marx die Geschichte der Hütte zu Papier.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 21. Juni 2019 (04:30)
Philipp Grabner
Die beiden Autorinnen präsentieren ihr Werk: „Schwaigen Reigen“-Initiatorin Erika Sieder und Wetterkoglerhaus-Pächterin Vroni Marx.

Erika Sieder und Vroni Marx hätten den Titel zu ihrem Buch wohl nicht besser wählen können. „Eine wechselvolle Geschichte“ lautet der Untertitel ihres soeben erschienenen Werks zum 120 Jahr-Jubiläum des Wetterkoglerhauses. Dass diese auf 1.743 Metern gelegene Schutzhütte tatsächlich eine bewegte Zeit hinter sich hat, beweist das 70-seitige Werk von Anfang an.

Die Idee, die ersten 120 Jahre der Schutzhütte in einem Werk zu verewigen, gebar Vroni Marx, die nun bereits im siebenten Jahr als Pächterin den Betrieb am Wetterkoglerhaus schupft. „Im Jänner dieses Jahres nahm das Projekt dann richtig Formen an“, erinnert sie sich an die Anfänge zurück. Mit Erika Sieder, der Initiatorin des bekannten Almhütten-Festvials „Schwaigen-Reigen“, das zuletzt zum bereits 13. Mal über die Bühne ging, hatte Marx die perfekte Unterstützung gefunden – schließlich kann der Marienseerin in Sachen Geschichte keiner so schnell etwas vormachen.

„Rund zwei Monate hat es dann gedauert, bis wir das Werk fertiggestellt hatten“, berichtet Marx im NÖN-Interview. Einfache Angelegenheit war das nicht, mussten doch alte Ansichtskarten, Fotos, Texte und Informationen in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen werden.

Allgemeine Infos und persönliche Geschichten

Neben allgemeinen Informationen – etwa über die Anfänge, als die damalige „Wetterkoglerhütte“ am 20. August 1899 eingeweiht wurde – bietet das Werk aber auch persönliche Geschichten der Hüttenwirtin. Und: Viele Bilder, alte Ansichtskarten und Abbildungen machen das Buch kurzweilig und interessant.

Erhältlich ist das Werk, das im Verlag „Bibliothek der Provinz“ erschienen ist, übrigens bei den Autorinnen selbst sowie in der Sparkassen-Filiale in Aspang. Ebendiese sowie die Gemeinde Aspangberg-St. Peter unterstützten das Werk auch finanziell.

Übrigens: Sieder und Marx tüfteln an einer Fortsetzung, wie sie durchblicken lassen. „Fixiert ist es noch nicht, aber Ideen dazu gibt es“, verraten die beiden. Präsentiert könnte es bereits beim „Schwaigen-Reigen“ 2021 werden...