Lette drohte mit Corona-Virus. Einen skurrilen Einsatz hatte die Neunkirchner Polizei im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu verzeichnen: Ein Lette drohte im Drogeriemarkt Müller, die Leute mit der Krankheit anzustecken. Er wurde auf die Psychiatrie gebracht.

Von Christian Feigl. Erstellt am 28. Februar 2020 (12:17)
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Weil er auffallend in Richtung Einkäufer hustete und dabei laut schrie, dass er das Coronavirus in sich trage und alle anstecken werde, verständigten besorgte Kunden und das Personal am Mittwochnachmittag die Polizei, die mit mehreren Fahrzeugen zum Einsatzort fuhr.

In der Zwischenzeit hatte der 33-Jährige jedoch bereits den Drogeriemarkt verlassen, konnte aber aufgrund seines auffälligen Benehmens rasch im Bereich des benachbarten Panoramaparks entdeckt werden. ,,Dabei verhielt er sich den Kollegen gegenüber äußerst aggressiv, bedrohte und beschimpfte sie", so Bezirkspolizeikommandant Johann Neumüller. Schließlich musste der Lette aufgrund seines Verhaltens festgenommen werden.

,,Offensichtlich eine psychische Störung, Überprüfungen ergaben rasch, dass er nicht infiziert war", so Neumüller. Der Mann wurde in die Psychiatrische Abteilung des Neunkirchner Krankenhauses überstellt.