Künstler verpasste „Hl. Nepomuk“ neuen Schliff. Ingo Rigler restaurierte die Statue des „Hl. Nepomuk“ in der Postgasse. Dank kam dafür von der „Mühlfeldrunde“.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 12. Oktober 2019 (03:45)
Philipp Grabner
ÖVP-Gemeinderätin Christl Vorauer mit Künstler Ingo Rigler an der Postgassen-Kreuzung mit der Statue, die in neuem Glanz erstrahlt.

Als „Neunkirchens Michelangelo“ bezeichnete ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer den Neunkirchner Künstler Ingo Rigler erst kürzlich. Kein Wunder, hat der Mühlfelder doch erst dieser Tage die Statue des Heiligen Nepomuk bei der Kreuzung in der Postgasse rundum revitalisiert. „Der Wunsch kam aus der Mühlfeldrunde, aber auch ich habe mir schon einige Male gedacht, dass die Statue nicht mehr gut aussieht“, erklärt Rigler.

Unterstützt wurde der Künstler von den Mitarbeitern des Bauhofs, die den Transport der Statue übernahmen. „Eine Dame hat sich geschreckt und gefragt, ob die Statue denn gestohlen wurde“, muss Rigler schmunzeln. Tatsächlich war sie aber lediglich in seiner Werkstätte, wo „Nepomuk“ einen neuen Schliff erhielt.

„Von Kurt Komenda habe ich das passende Holz für die Füße der Statue“, erklärt Rigler. ÖVP-Gemeinderätin Christl Vorauer, Chefin der „Mühlfeldrunde“, freut sich, dass die Statue wieder in neuem Glanz erstrahlt: „Wir sind wirklich sehr stolz, dass Ingo zu unserer Runde gehört“, sprach sie ihm Dank für sein unentgeltliches Engagement aus.