Trauer um Ex-Bürgermeister Gerald Pawlowitsch. Der frühere SPÖ-Ortschef von Seebenstein verstarb am Freitag im Alter von erst 64 Jahren. Zwischen 2011 und 2015 fungierte er in der Gemeinde als Bürgermeister.

Von Philipp Grabner und Tanja Barta. Erstellt am 01. August 2020 (12:10)
Trauer um den früheren Bürgermeister Gerald Pawlowitsch.
privat

Gerald Pawlowitsch ist tot. Der frühere Bürgermeister von Seebenstein verstarb gestern, Freitag, überraschend im Alter von erst 64 Jahren. Pawlowitsch war viele Jahre lang Mitglied des Gemeinderates, nach dem Tod von Bürgermeister Walter Endl übernahm er 2011 dessen Agenden und wurde Ortschef. Nach der Gemeinderatswahl 2015 und den damit verbundenen Verlusten für seine SPÖ zog er sich aus der Politik zurück. 

SPÖ-Bezirksparteivorsitzender, GVV-Präsident Rupert Dworak würdigt den früheren Ortschef, der nach dem Ableben Walter Endls Verantwortung übernommen habe: „Unser Mitgefühl gilt in dieser Stunde seinen Hinterbliebenen“, so Dworak gegenüber NÖN.at. Trauer herrscht auch bei der Volkspartei Seebenstein. „Er war als Bürgermeister sehr engagiert und hat immer versucht, etwas weiterzubringen. Er war ein sehr angenehmer Partner als Politiker“, meint Gemeinderat Walter Seitz. Und auch ÖVP-Bezirksparteiobmann, Landtagsabgeordneter Hermann Hauer spricht von einer ,,menschlichen Tragödie".

Die Familie hat das plötzliche Ableben Gerald Pawlowitschs schwer getroffen: „Er war nicht nur ein liebevoller Vater, sondern auch ein wundervoller und liebevoller Ehemann“, heißt es in einer Stellungnahme der Familie.

Beruflich war Pawlowitsch, der am 11. Februar 1956 in Wiener Neustadt geboren wurde, als Magistratsleiter in Wien tätig, ehe er Ortschef in Seebenstein wurde. Pawlowitsch hinterlässt seine Kinder Eva, Michael und Thomas sowie Ehegattin Gabriele.

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