Schleppliftprojekt nimmt Formen an. Mit Sommer 2020 ist der Bau eines Schleppliftes für Mountainbiker und zur Erweiterung der Winterangebote in der Erlebnisarena St. Corona am Wechsel geplant. Geschäftsführer Karl Morgenbesser hofft auf die Möglichkeit, bald wieder für Besucher öffnen zu können.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 09. April 2020 (17:15)
So könnte das Projekt nach der Fertigstellung aussehen.
Erlebnisarena St. Corona am Wechsel/zVg

Die Erlebnisarena in St. Corona am Wechsel rüstet sich bereits für die Zeit nach der Corona-Pandemie. Mit Sommer 2020 ist der Bau eines Schleppliftes für Mountainbiker und zur Erweiterung der Winterangebote geplant, heißt es seitens des Freizeitanbietes im Bezirk Neunkirchen.

In der Mountainbike-Szene habe sich das Bergauffahren mit dem Lift vielerorts durchgesetzt und sei auch bei Anfängern sowie Kindern beliebt, erklärt Geschäftsführer Karl Morgenbesser: „Das Bergabfahren kostet besonders Anfängern viel Kraft und daher ist eine kräfteschonende Bergauffahrt wichtig, um das Unfallrisiko zu verringern.“ Außerdem sorge der Schlepplift für einen Ersatz der bisher genutzten Shuttlebusse und somit für die Entlastung von Umwelt und Anrainern. Spätestens mit Winter 2020 will man den Lift für die Winterbenützung im Familienskiland in Betrieb nehmen.


"Deutliche Erweiterung des Skiangebots"

Parallel zum bestehenden Tellerlift soll der circa 1,2 Kilometer lange Schlepplift zwischen Mini-Bikepark und Motorikpark in den Wald verlaufen. Im Sommer soll die volle Länge für die Beförderung der Sportler genutzt werden, im Winter soll sich der Ausstieg nach einer Beförderungslänge von 800 Metern befinden. Dies bedeute eine deutliche Erweiterung des Skiangebots auch für fortgeschrittenere Skifahrer, heißt es in einer Aussendung der Erlebnisarena, vormals als "Familienarena" bekannt.

Neben der Bergauf-Beförderung sei man mit der Planung neuer Strecken für Sommer- und Winteraktivitäten beschäftigt, konkretisiert man seitens der Arena im Ortsteil Unternberg. „Geplant sind drei neue Bike-Strecken für geübte Mountainbiker und für Neulinge am Mountainbike-Sektor. Die notwendigen Erdbewegungen werden für die neuen Mountainbike-Trails im Sommermodus und für eine neue Funline im Winter genutzt.“


Shutdown brachte Schwierigkeiten mit sich

Nun hofft man auf die Möglichkeit einer baldigen Eröffnung der Arena, so Karl Morgenbesser: „In den ersten Wochen des Shutdowns gestalteten sich die Planung und die ersten Bauschritte recht schwierig, da wir nicht genau wussten, was und ob man planen bzw. bauen durfte.“ Mittlerweile aber würden Planungsarbeiten und Vorbereitungen für Behördenverfahren auf Hochtouren laufen, versichert Morgenbesser. Erste Baumaßnahmen der Trails seien bereits im Gange.