Herbstferien bringen „Planungssicherheit für Eltern“. Diese Woche werden die Herbstferien von der Regierung fixiert. Ende Oktober werden somit ab dem Schuljahr 2020/21 alle Kinder österreichweit frei haben. Bildungsminister Faßmann kann dem nur Positives abgewinnen.

Von Teresa Sturm. Update am 18. Februar 2019 (13:22)
Teresa Sturm
Bildungsminister Heinz Faßmann (Mitte) stellte die Herbstferien mit Bundesschulsprecher Timo Steyer, Bildungsdirektor NÖ Johann Heuras, Barbara Schöbi-Fink, Landesrätin Voralberg und Elisabeth Rosenberger, Koordinatorin des Elternbeirats, vor. (v.l.n.r.)

Von 27. bis 31. Oktober sollen sie dauern. Die Herbstferien werden am Mittwoch im Ministerrat von der Regierung beschlossen. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) spricht von mehr Planungssicherheit für die Eltern.

Für das Schuljahr 2019/20 soll es eine Übergangsregelung für die Schulen geben. Die Bildungsdirektionen können die Herbstferien auch hier schon für ihr Bundesland vorgeben.


Einheitliche Lösung bringt Sicherheit

Johann Heuras, Bildungsdirektor von NÖ, ist froh, dass endlich eine Entscheidung getroffen wurde. „Ich bin schon der Meinung, dass der Weg vom Beginn des Schuljahres bis Weihnachten ein langer ist. Und hier eine Rast einzulegen, halte ich pädagogisch für sinnvoll. Vor allem kleinere Kinder brauchen eine Verschnaufpause.“

Viele Eltern hätten sich in Briefen an ihn gewandt, die eine einheitliche Lösung gewünscht haben: „Und diese einheitliche Lösung ist jetzt erreicht und das gibt Kalkulierbarkeit und Sicherheit.“


Unterrichtsfreie Tage werden nicht mehr

Da für die Woche zwischen Staatsfeiertag und Allerseelen ein bis drei schulautonome Tage verwendet werden müssen, werden die Pfingst- und Osterferien jeweils um einen Dienstag gekürzt. So gibt es in Summe nicht mehr unterrichtsfreie Tage. Und somit würde sich auch nicht die Anzahl der Betreuungstage ändern, „aber selbstverständlich muss es Angebote für Eltern geben“, erklärt Faßmann.

Er könne hier kein Haar in der Suppe entdecken. Auch Heuras hält fest, dass es Betreuungsmöglichkeiten geben müsse. Er gehe davon aus, dass Gemeinden ihr Ferienbetreuungsangebot auf die Herbstferien ausweiten werden.