Kirchen voller Lichter in der Diözese St. Pölten. Auch heuer erstrahlen am 31. Oktober wieder zahlreiche Kirchenräume anlässlich der „Nacht der 1.000 Lichter“.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 31. Oktober 2020 (03:23)
Gänsehautstimmung statt Gruselstimmung soll die „Nacht der 1.000 Lichter“ bringen, so wie hier in Steinakirchen.
Wolfgang Zarl

Die „Nacht der 1.000 Lichter“ am 31. Oktober, der Nacht vor Allerheiligen, wurde in den letzten Jahren immer populärer. Ausgehend von Tirol übernahmen auch zahlreiche Pfarren der Diözese St. Pölten das Konzept, das besonders Jugendliche und auch kirchenferne Menschen anzieht. Es soll der Heiligen und der Verstorbenen gedacht werden. In der Kirche, die nur von Kerzen erleuchtet wird, wird dann gebetet und meditiert.

Aus Neulengbach heißt es stellvertretend für viele Pfarren: „Wir möchten uns vor Allerheiligen Zeit für uns und Zeit für Gott nehmen.“ In Hirschbach erwartet die Teilnehmer „Stille, Ruhe und Besinnung“. Ähnliches kündigt die Pfarre Waldhausen an: Meditationsmusik und Stationen laden ein, ruhig zu werden und zu sich selbst zu finden.

In Gföhl gilt es „das Heilige zu entdecken“. Die Pfarre Gmünd-Neustadt lädt vor der klassischen „Nacht der 1.000 Lichter“ zu einer Kinderlichtfeier um 17 Uhr. Mancherorts, wie etwa in Großau, verzichtet man heuer auf die Lichternacht in der Kirche und lädt dazu ein, ein Licht gut sichtbar in das Fenster zu stellen.

Besonders beliebt sind Lichtwege, die mit viel Aufwand verbunden sind. Diese gibt es in Heidenreichstein, Steinakirchen und Loosdorf. Viele Menschen besuchen jedes Jahr auch den St. Pöltner Dom, diesmal sind die Stationen draußen aufgebaut, rund um die Kirche.

Die Pfarren betonen, dass ihre Veranstaltungen am 31. Oktober unter Einhaltun aller Corona Sicherheitsmaßnahmen abgehalten werden. Alle Infos zu den teilnehmenden Pfarren und Zeiten gibt es online unter www.nachtder1000lichter.at.

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