Mucha als Familienverbands-Vorsitzender bestätigt. Nach dem Tod von Josef Grubner im April wurde dessen Nachfolger im NÖ-Familienverband, Markus Mucha, offiziell in seiner neuen Funktion bestätigt. Der sechsfache Familienvater möchte sich vor allem finanziell für Familien einsetzen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. September 2020 (16:10)
Bundesrätin Doris Berger-Grabner (li) und die Bildungsexpertin des Katholischen Familienverbandes, Astrid Ebenberger (r.), gratulieren Markus Mucha zur Wahl.
Wolfgang Zarl

Die Corona-Krise habe zuletzt einmal mehr gezeigt, dass die Familie einen besonders hohen Stellenwert in der Gesellschaft habe, meinte Markus Mucha  anlässlich seiner Wahl zum Vorsitzenden des NÖ-Familienverbandes, den er zuletzt bereits interimistisch geführt hatte. 

Die Kinderbetreuung in den Familien sei in den letzten Monaten der Krise essenziell gewesen. Daher bräuchte es auch wieder mehr Wertschätzung für die Familien. Diese Wertschätzung soll auch finanzielle Unterstützung für die ,,unverzichtbaren Leistungen, die Familien erbringen“ beinhalten, so der sechsfache Familienvater aus Kirchberg/Wagram (Bezirk Tulln). Er betonte, dass Familien die gesellschaftspolitische Anerkennung bekommen sollten, die sie sich, vor allem in den letzten Monaten, verdient haben. Mucha:  ,,Wir vertreten die Anliegen aller Familien!“. 

Deshalb sollen die Serviceleistungen des Familienverbandes, der sich als parteiunabhängig sieht, weiter vorangetrieben werden. Dazu zählen das Angebot von Tagesmüttern oder der Omadienst ebenso wie der Einsatz für den Klimaschutz.

Markus Mucha folgt in seiner Funktion als Vorsitzender dem im April verstorbenen Josef Grubner nach und ist damit an der Spitze des Verbandes, der in In der Diözese St. Pölten tausende Mitgliederfamilien zählt und in rund 200 Pfarren vertreten ist. Muchas Wahl musste Coronavirus-bedingt im engsten Rahmen durchgeführt werden. Erste Gratulanten waren u.a. Bundesrätin Doris Berger-Grabner oder Dompfarrer Josef Kowar.

Der Beitrag entstand unter Mitarbeit von Sebastian Haselmaier.