Spieleerfinder hat keine Geheimnisse . Ein Partyspiel, das Markus Slawitscheck aus Hofamt Priel entwickelt hat, ist auf dem Markt.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 23. Oktober 2018 (01:23)
privat
Im Partyspiel „#nosecrets“, das der Hofamt Prieler Markus Slawitscheck entwickelt hat, müssen Fragen wie „Hast du eine schöne Handschrift?“ beantwortet werden. 

„Ich entwickle das Spiel, das ich selber gerne spielen würde“, erklärt Markus Slawitscheck seine Motivation, Spiele zu erfinden. Nun ist das erste von ihm entwickelte Spiel auch im Handel.

In „#nosecrets“ ist der Spieler entweder im Team „Blau“ oder „Pink“. Es werden Fragenkarten aufgelegt und jedes Team muss eine der Fragen mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Alle anderen aus der Runde wissen nicht, welche Frage der jeweilige andere beantwortet hat. Nach drei Fragerunden muss man herausfinden, wer die gleichen Fragen beantwortet hat wie man selbst, also wer mit wem im Team ist.

"Was muss man noch ändern, damit das Spiel noch mehr Spaß macht?"

Slawitscheck ist in Hofamt Priel, Bezirk Melk, aufgewachsen. Nach dem Abschluss der HTL in Ybbs hat er die Studien Mathematik und Physik in Wien begonnen. Gespielt habe er schon immer gerne, „aber meine Liebe zu modernen Brettspielen ist entstanden, als mir mein Bruder ‚Siedler von Catan‘ geschenkt hat“. Später habe sich aus dem Hobby der Wunsch entwickelt, selbst Spiele zu machen.

Zwei Stammtische pro Woche besucht der 26-Jährige, wo Spiele getestet werden. Dort hat er auch den Wiener Arno Steinwender kennengelernt, mit dem er „#nosecrets“ entwickelt hat. Auch mit seiner Familie und Freunden finden regelmäßig Spieleabende, teils mit selbst erfundenen Spielen, statt.

„Wenn man sich das Spiel im Kopf cool vorstellt und es dann das erste Mal ausprobiert und es nicht genau so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat … da beginnt dann die Tüftelei“, erklärt Slawitscheck den Prozess. Gerade das macht ihm besonders Spaß: Der Weg von der Idee bis zur Umsetzung, wo er sich fragt „Was muss man noch ändern, damit das Spiel noch mehr Spaß macht?“

Und die nächsten Ideen sind schon da: „Derzeit arbeite ich wieder mit Arno gemeinsam an drei Spielen und mache selber ein paar Spieleprojekte. Ich habe immer mehrere Spiele, an denen ich parallel arbeite.“

Welcher Niederösterreicher der Woche hat euch besonders beeindruckt?