NÖ Kultur-Ausflugsziele öffnen ab 1. Juni. Schallaburg, MAMUZ-Museen, Museumsdorf Niedersulz und Carnuntum locken mit neuen Ausstellungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Mai 2020 (11:50)

Mit dem Pfingstmontag am 1. Juni öffnen weitere große Museen in Niederösterreich für Besucherinnen und Besucher, so zum Beispiel die Schallaburg, die MAMUZ-Museen Mistelbach und Schloss Asparn, das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz und der Archäologische Park Carnuntum. 

„Für Niederösterreich ist die Öffnung der Museen der erste wichtige Schritt, die Kulturlandschaft wieder aufleben zu lassen und Kulturgenuss zu ermöglichen. Ein gemeinsamer Ausflug mit Familie und Freunden zu den attraktiven Ausstellungen, die Niederösterreich zu bieten hat, macht das Wiedersehen zu einem unvergesslichen Kulturerlebnis“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.  

Die Donau, versunkene Welten und Bauen im Mittelalter

Stromabwärts, flussaufwärts: Vom Schwarzen Meer flussaufwärts führt die inspirierende Reise entlang der Donau durch die engen Felsschluchten des Eisernen Tors, vorbei an den Ebenen Ungarns durch die Wachau bis zur Schallaburg. Unter dem Titel „DONAU – Menschen, Schätze & Kulturen“ steht auf der Schallaburg die Donau mit ihrer wechselhaften Geschichte im Vordergrund und zeigt die europäische Vielfalt von der Jungsteinzeit, über die Römer bis zu den Habsburgern und in die Gegenwart.

Ab 1. Juni sind auch alle Standorte des Archäologieparks Carnuntum wieder geöffnet: Die weltweit einmalige Rekonstruktion Teile eines Römischen Stadtviertels im frühen 4. Jahrhundert nach Christus, das Amphitheater sowie das Museum Carnuntinum mit der Ausstellung „Der Adler Roms“. 

Das MAMUZ Mistelbach öffnet seine Tore in das sagenumwobene Reich der Maya. 200 Originalexponate aus Guatemala zeigen den Alltag der Maya. Zum Thema „Veränderungen“ bietet das Museum einen Workshop zur Reflexion über die Folgen von Epidemien, Klimaveränderung, neuen Machtverhältnissen, Ressourcenknappheit und über den Wunsch nach Weiterentwicklung.

Die Sonderausstellung „Achtung Baustelle – Bauen und Wohnen im Mittelalter“ wartet im MAMUZ Schloss Asparn auf Besucher und Besucherinnen, blickt den Baumeistern des Mittelalters über die Schulter und präsentiert deren Lebensräume in Dörfern, Städten, Burgen und Klöstern des Grenzraums Niederösterreich und Tschechien. Noch weiter zurück in Ur- und Frühgeschichte der Menschheit führt die Dauerausstellung „Von der Urgeschichte bis ins Mittelalter“ im Schloss. Sie zeigt einen Querschnitt aus der Kulturgeschichte Niederösterreichs von der Eiszeit bis ins Frühmittelalter. 

Das Museumsdorf Niedersulz lädt seine Besucherinnen und Besucher ein, durch ein typisches Weinviertler Zeilendorf entlang eines Baches zu wandeln. Das Zentrum bildet die Dorfzeile mit Werkstätten, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, am Dorfplatz ist das Herrschaftliche Jägerhaus als Museumsgasthaus in Betrieb. In einer laufenden Reihe unter dem Titel „Alltag im Dorf – wie war das damals?“ erfährt man einiges über alte Handwerkskunst.