Bessere Ergebnisse bei Mathe-Matura. 80 Prozent der Ergebnisse der Mathematik-Zentralmatura sind bisher eingelangt. Vor allem an den AHS gibt es in diesem Jahr deutlich weniger Fünfer.

Von Carina Rambauske. Erstellt am 17. Mai 2019 (16:07)
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Erleichtertes Aufatmen bei fast 90 Prozent der Maturanten in Österreich: Sie schrieben bei der Mathematik-Zentralmatura am 8. Mai eine positive Note. Für jeden zehnten AHS-Maturanten und jeden sechsten BHS-Maturanten heißt es hingegen weiterlernen: Sie haben bei den Kompensationsprüfungen am 28. und 29. Mai die Möglichkeit, sich das „Nicht genügend“ in Mathematik auszubessern.

Damit ist die Mathematik-Zentralmatura wesentlich besser ausgefallen als im Vorjahr: Während an den AHS im Vorjahr 19,9 Prozent der Schüler ein „Nicht genügend“ in Mathematik schrieben, sind es in diesem Jahr nur mehr 9,3 Prozent. Keine so gute Verbesserung gab es hingegen an den BHS: Hier ging der Fünfer-Anteil von 17,5 Prozent auf 14,9 Prozent zurück.

Trotzdem nicht "hergeschenkt"

 

„Offensichtlich haben sich die Verbesserungen bei der Standardisierten Reifeprüfung durch das Bundesministerium für Bildung Wissenschaft und Forschung, wo auch zahlreiche Überlegungen und Anregungen Niederösterreichs starken Niederschlag gefunden haben, gelohnt“, freuten sich Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und Bildungsdirektor Johann Heuras zu den heute verkündeten Ergebnissen im Bereich Mathematik.

Auch Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) zeigte sich über die besseren Resultate erfreut, dennoch sei die Reifeprüfung aber auch „nicht so ausgefallen, dass man uns den Vorwurf machen kann, sie wird hergeschenkt“.

Wenigsten Fünfer in Oberösterreich und in der Steiermark

Bisher langten im Ministerium rund 80 Prozent der Notenanträge von den Schulen ein. Insgesamt sank die Zahl der mit „Sehr gut“ beurteilten Arbeiten an den AHS von neun auf acht Prozent, an den BHS stieg sie von fünf auf sieben Prozent. Die Durchschnittsnoten verbesserten sich geringfügig von 3,2 auf 3,1 Prozent (AHS) bzw. von 3,5 auf 3,4 Prozent (BHS).

Nach Bundesländern wurden an den AHS vorerst die wenigsten Fünfer in Oberösterreich (7,5 Prozent) verzeichnet, die meisten in Wien (16,5 Prozent) und Salzburg (15,8 Prozent). An den BHS gab es in der Steiermark (13,3 Prozent) die wenigsten negativen Noten und im Burgenland (22,2 Prozent) und Kärnten (22,1 Prozent) die meisten.