Erfolg für Mödlinger Trio in Los Angeles. Die drei Absolventen der HTBLuVA Mödling Dominik Kovács, Thomas Steinlechner und Yuki Trippel machen mit ihrer Entwicklung international Furore: Mit ihrem „Anastomose Robot Tool (ART)“ erreichten sie beim weltweit größten Nachwuchsforscher-Wettbewerb den zweiten Platz.

Erstellt am 20. Mai 2014 (13:54)
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Dominik Kovács, Thomas Steinlechner und Yuki Trippel beim weltweit größten Nachwuchsforscherwettbewerb Intel ISEF in den USA.
Bei der aktuellen 65. Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF), die in Los Angeles/USA stattfand, bekamen sie dafür den hervorragenden 2. Preis in der Kategorie Bioengineering sowie einen Special Award von China Association for Science and Technology (CAST).

Sprungbrett war “Jugend innovative”

Das Jungtechniker-Trio, das sich seine Wettbewerbsteilnahme mit dem Sieg bei „Jugend Innovativ“ in Österreich erarbeitet hatte, darf ein Preisgeld von 2.700 US-Dollar mit nach Hause nehmen.

ART ist ein neuartiges Operationswerkzeug, das bei der Tumorentfernung am Darm das Verbinden der abgetrennten Enden minimal invasiv und damit weniger risikoreich ermöglicht. Zudem können alle Bewegungen, die der Chirurg bisher manuell mit dem herkömmlich verwendeten Instrument „Circular Stapler“ durchgeführt hat, mit dem ART in elektromechanischer Weise ausgeführt werden.

Minister gratulierten den Preisträgern

Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner gratuliert den Jungforschern zum internationalen Erfolg: „Unsere Technik-Talente punkten auch im weltweiten Vergleich und erwerben dabei Schlüsselqualifikationen und wichtige Kontakte für ihre künftige Karriere. Der aktuelle Erfolg zeigt einmal mehr, dass wir unseren Nachwuchs-Forschern mit 'Jugend Innovativ' ein ideales Sprungbrett bieten“, sagt Mitterlehner, dessen Ressort den Wettbewerb in Österreich maßgeblich unterstützt.

„Ich gratuliere zu dieser internationalen Anerkennung. Es freut mich, dass der österreichischer Forschungsnachwuchs mit ‚Jugend Innovativ‘ eine geeignete Plattform zur Präsentation hat. Mit diesen internationalen Erfolgen wird es nun noch spannender zu sehen, was beim Bundesfinale von ‚Jugend Innovativ‘ Ende Mai geboten wird“, freut sich auch Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek über diesen internationalen Erfolg.

Das Bildungsministerium fördert „Jugend Innovativ“ und sieht darin die Chance innovative SchülerInnen und Lehrlingen zu unterstützen und deren Leistungen zu würdigen.

Neue Ideen und schlaue Lösungen

Alljährlich entsendet „Jugend Innovativ“ die innovativsten Schüler-Teams zu internationalen Forschungswettbewerben.

Die diesjährigen Finalisten fiebern diesen Preisen im Rahmen des 27. „Jugend Innovativ“ Bundes-Finales, das von 26. bis 28. Mai im Raiffeisen Forum in Wien stattfindet, noch gespannt entgegen.