Mikl-Leitner begrüßt einheitliche Vorgaben. Ob Gemeinden oder Regionen in Niederösterreich unter Quarantäne gestellt werden, entscheiden die NÖ-Behörden gemeinsam mit den Experten des NÖ Sanitätsstabs.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 23. März 2020 (12:51)
Johanna Mikl-Leitner
APA/GEORG HOCHMUTH

Im Bemühen um ein bundesweit einheitliches Vorgehen hat das Gesundheitsministerium am Montag einen Leitfaden herausgegeben, wie die Länder mit der Verhängung von Quarantäne über Gemeinden wegen des Coronavirus agieren sollen:

Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner begrüßt diese Vorgaben: „Es ist gut, dass es vom Gesundheitsministerium jetzt bundeseinheitliche Vorgaben gibt, an denen sich alle Expertengremien bundeseinheitlich orientieren können. Wir erleben eine globale Krisensituation. Und in dieser Situation ist jede und jeder gut beraten, auf die Gesundheits-Experten zu hören“, betont Mikl-Leitner. Das betreffe jeden Einzelnen bei der Einhaltung der strengen Maßnahmen. Das gelte aber auch  für die Behörden und die politischen Entscheidungsträger, wie Mikl-Leitner betont.

Ob eine Gemeinde oder eine Region in Niederösterreich unter Quarantäne gestellt wird, werden die Behörden in Niederösterreich unter enger Einbindung des Einsatzstabs entscheiden. Dieses eigens eingerichtete Expertengremium besteht aus Vertretern  der Landessanitätsdirektorin, der Ärztekammer, der Landesgesundheitsagentur, der Polizei, der Rettung und vielen anderen. „Diese Experten stimmen sich rund um die Uhr ab - und leisten großartige Arbeit“, lobt Mikl-Leitner.

Unabhängig davon setzt die Landeshauptfrau aber auch auf verschärfte Kontrollen der Ausgangsbeschränkungen durch die Polizei.