Niederösterreich ist bei Matura Schlusslicht. Neue Statistik zeigt, dass in Niederösterreich insgesamt fast 15 Prozent der Schüler die Reifeprüfung an AHS und BHS nicht bestanden haben.

Erstellt am 26. Februar 2018 (14:57)
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Symbolbild

Die Schüler den Allgemeinbildenden Höheren (AHS) und Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) in Niederösterreich haben zusammengerechnet zum Haupttermin 2017 im Bundesländervergleich am schlechtesten abgeschnitten. 14,7 Prozent von 6899 angetretenen Schülern in Niederösterreich haben in den beiden Schultypen die Matura laut aktuellen Daten der Statistik Austria, die der NÖN vorliegen, nicht geschafft. Nur Tirol lag in dieser Aufstellung mit 14,6 Prozent ähnlich wie Niederösterreichs Schüler.

Im Bundesdurchschnitt haben 12,3 Prozent der 37.822 Maturanten die Reifeprüfung nicht bestanden. 2,8 Prozent der Maturanten an AHS haben die Prüfungen zum Haupttermin 2017 nur teilweise abgeschlossen, an den BHS waren es bundesweit 0,8 Prozent

Am besten in Kärnten

In den AHS allein schnitten ebenfalls Niederösterreichs 3004 Maturanten mit 14,5 Prozent nicht bestandenen Reifeprüfungen am schlechtesten ab. Davor rangierte Vorarlberg mit 13,5 Prozent, die gescheitert sind. Am besten fielen die AHS-Reifeprüfungen in Kärnten aus, wo nur 8,6 Prozent die Matura nicht bestanden haben.

In den BHS war der Anteil der nicht bestandenen Reifeprüfungen in Niederösterreich mit 14,9 Prozent bei 3280 Maturanten im Bundesländer-Vergleich am zweithöchsten. An den Tiroler BHS haben 16,2 Prozent nicht bestanden. Wiens BHS-Schüler folgten hinter Niederösterreich mit 14,7 Prozent Maturanten, die es nicht geschafft haben, auf Platz drei. Kärnten war mit 10,4 Prozent auch an den BHS Spitzenreiter, der Bundesschnitt lag bei 12,8 Prozent nicht bestandenen Reifeprüfungen in den BHS.