FPÖ will Förderung bei Aufträgen an heimische Firmen . Für Sanierungen und energieeffiziente Maßnahmen sollen Niederösterreicher bis zu 15.000 Euro Förderung geben - wenn sie die Arbeiten ein NÖ-Unternehmen machen lassen, meint Niederösterreichs FPÖ-Chef Udo Landbauer.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. August 2020 (10:27)
Wollen den NÖ Handwerkerbonus: Sandra Schmidinger, Cornelia Wolf, Udo Landbauer, Christian Brenner, Mario Scholle.
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Bis zu 25.000 Euro Förderung für Sanierungen und energieeffiziente Maßnahmen will die FPÖ Niederösterreich für alle, die bei der Durchführung der Arbeiten auf niederösterreichische Betriebe setzen. 

Den Freiheitlichen schwebt ein neues Modell des NÖ Handwerkerbonus vor, bei dem Arbeits- und Materialkosten für die Wohnraumsanierung und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz vom Land Niederösterreich mit bis zu einem Drittel der tatsächlich angefallenen Kosten gefördert werden. „Davon profitieren unsere Landsleute, Arbeitnehmer, Familien und insbesondere unsere heimischen Unternehmen in Niederösterreich, die mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise noch für längere Zeit zu kämpfen haben werden“, meint FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer. 

Konkret will die FPÖ für Sanierungsmaßnahmen wie Malerarbeiten, Installationen, Spenglerarbeiten oder auch der Austausch von Bodenbelägen bis zu 10.000 Euro Förderung. Für energieeffiziente Maßnahmen wie Fassadendämmung, Erneuerung von Fenstern oder Dächern, sollen maximal 15.000 Euro pro Haushalt zur Verfügung stehen. 

Die Freiheitlichen wollen die Förderaktion rückwirkend von Jänner 2020 bis Ende Dezember 2022 für Niederösterreicher zugänglich machen.  Ein Antrag zum NÖ Handwerkerbonus soll in der ersten Landtagssitzung nach dem Sommer eingebracht werden.