Sommer-Halbzeit: Die Bilanz ist durchwachsen. Die NÖN hörte sich um, wie der Sommer mit Abstandsregeln und launischem Wetter in den Freibädern und an den Badeseen des Landes bisher verlaufen ist.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 04. August 2020 (14:42)
Symbolbild
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Einen Sommer wie heuer gabs noch nie. Aufgrund der Corona-Pandemie gelten Abstandsregeln,  viele Badbetreiber haben deshalb die Anzahl der zugelassenen Gäste in ihren Erholungs- und Sport-Oasen verringert. Zusätzlich zu Corona präsentierte sich auch das Wetter bisher noch nicht von seiner besten Seite. Zur Sommer-Halbzeit hörte sich die NÖN um, wie die außergewöhnliche Saison in den Freibädern und an den Badeseen des Landes bisher gelaufen ist. 

Die Bilanz ist durchwachsen. Sehr viele Bäder sprechen von einem starken Besucherrückgang. In den Freibädern im Bezirk Krems ist von einem Minus von 50 bis 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr die Rede. Ähnliches wird auch aus der Landeshauptstadt berichtet: Das City Splash verzeichnet bis Anfang August einen Besucherrückgang um 50 Prozent. Und auch aus Melk etwa heißt es: „Die Vorsicht der Leute und das unbeständige Wetter merkt man stark an den Besucherzahlen.“

Vereinzelt werden beim NÖN-Rundruf aber auch positive Neuigkeiten vermeldet. So etwa aus Wiener Neustadt, wo die Badesaison heuer nicht nur wegen Corona besonders ist. In der Aqua Nova wurde im Mai das neue Freibad eröffnet – und dieses dürfte bei den Bürgern gut ankommen: Die Betreiber jubeln über den besten Sommer seit Bestehen. 

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