Ein Lieferando.at-Essenskurier erzählt. Quais Ibrahim ist auf zwei Rädern unterwegs, um den Wienern frische Mahlzeiten zu liefern. Ein Gespräch über 70 Kilometer am Tag, leckeres Essen und einem krisensicheren Job samt Flexibilität in positiver Atmosphäre.

Erstellt am 03. Dezember 2020 (15:58)
„Ich gehöre quasi zu den Fahrern der ersten Stunde“ – Quais Ibrahim (35) ist seit 2017 im Wiener Lieferando-Team.
privat

Wenn Qais Ibrahim eine Acht-Stunden-Schicht schiebt, braucht er anschließend nicht ins Fitness-Center zu hetzen. „Nach so einem Tag hab‘ ich meine Sporteinheit definitiv absolviert“, lacht der 35-Jährige. Dabei spricht er nämlich von rund 70 Kilometern, die er auf dem Fahrrad zurücklegt. Quais Ibrahim ist Fahrradkurier bei Lieferando.at und sorgt auf seinen zwei Rädern dafür, dass die Wiener pünktlich ihre Essensbestellungen vor der Haustür finden.

Quais Ibrahim wohnt zwar im 21. Bezirk in Wien, doch seine Heimatstadt kennt er dank seines Jobs bei Lieferando.at erst wie seine Westentasche. Seit 2017 flitzt er durch alle Ecken der Stadt – es war das Jahr, an dem sich das Unternehmen im Aufbau. Und Aufwind. „Ich gehöre quasi zu den Fahrern der ersten Stunde“, berichtet der Fahrradkurier. Quais Ibrahim entdeckt über seinen Beruf aber nicht nur unbekannte Stadtteile, sondern auch neue und leckere Restaurants Wiens.

Was man für den Job als Lieferando.at-Fahrer mitbringen muss? Quais Ibrahim bringt es auf den Punkt: „An erster Stelle natürlich Spaß am Radfahren, Freundlichkeit und guter Kundenumgang.“ Pünktlich sollte man zudem auch sein, um mit einem Lächeln begrüßt zu werden. „Wichtig ist auch die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung“, betont der 35-Jährige, um auch immer sicher anzukommen.

Langeweile im Arbeitsalltag? Fehlanzeige bei Lieferando.at

Quais Ibrahim und seine Kollegen sind am Sonntag meistens am Bike anzutreffen. „Der stärkste Tag der Woche ist definitiv der Sonntag. Unter der Woche sind die ‚Stoßzeiten‘ meist von 11 bis 13 Uhr und am Abend von 18 bis etwa 21 Uhr“, gibt er Einblick in seinen Arbeitsalltag. Während des Lockdowns der Corona-Krise, als an Restaurantbesuche nicht zu denken war, klingelten besonders oft Essenslieferanten an den Türen der Kunden. „Es war ungewöhnlich und aufregend. Ich war sehr froh über meinen Arbeitsplatz. Viele Menschen in Österreich mussten in Kurzarbeit gehen. Dieses Problem gab es bei uns zum Glück nicht“, berichtet Quais Ibrahim. Die positive Atmosphäre in der Arbeit schätzt der 35-Jährige. „Wir sind ein junges, dynamisches Team und ich mag die Flexibilität, die der Job bietet.“

Langweilig wird einem im Arbeitsalltag als Fahrradkurier bei Lieferando.at nie. Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben – vor allem, wenn man so oft mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt ist. „Einmal habe ich einen Auftrag im 10. Bezirk bekommen. Als ich die Kundin anrief und sagte: ‚Hallo, hier ist Quais“ hat sie mich unterbrochen: ‚Nein, Kaiser, Kaiser!‘. Das Missverständnis ließ sich schnell lösen, denn sie dachte, dass ich die Adresse falsch ansage. Sie war im Kaiser-Franz-Josef-Spital“, schmunzelt Quais Ibrahim.

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