Junger St. Aegyder mit Top-Stimme. Gesang, Tanz und Wissen: Den Versuch, NÖN-Supertalent zu werden, wagten viele. Weiter kamen aber nur drei der Teilnehmer.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 21. April 2018 (05:23)
NOEN, Wohlmann
Sebastian Mucha, Christine Steyer und Norbert „Bobby“ Patzelt (2., 3. und 5. v. l.) haben Juror Andy Marek (3. v. r.) überzeugt. Auch Oliver Kowald (links) und Michael Zauner (r.) von der Raiffeisenbank gratulierten.

„Die Leistungen waren wirklich top“, freut sich Juror Andy Marek über das hohe Niveau der Teilnehmer. In der Raiffeisenbank fand das Casting für „Die NÖN sucht das größte Talent“ statt. Die Chance, den Sprung ins Showbiz zu schaffen, nutzten viele, sodass es Marek und seinem Jurorkollegen Thomas Breit heuer besonders schwer fiel, die Entscheidung zu treffen, wer am 25. Mai auf der großen Bühne im Traisenpark in St. Pölten auftreten darf.

„Die Leistungen waren wirklich top“

Als Top-Mann des Lilienfelder Castings kristallisierte sich der 21-jährige Sebastian Mucha aus St. Aegyd hervor. Mit rauchiger Stimme, sich selber auf der Gitarre begleitend, überzeugte er mit seiner Version von „Stop and Stare“ sowie mit Austropop. Dass man als Super-Talent nicht zwingend jung sein muss, bewies der Hofstettener Norbert „Bobby“ Patzelt, der als Countrysänger, aber auch mit einer Elvismelodie und deutschen, witzigen Texten zum Beifallspenden und Lachen animierte. Die 66-jährige Traisnerin Christine Steyer brillierte mit ihrem Gedächtnis: Sie kann fast 400 Geburts- und Sterbedaten den richtigen Personen zuordnen.

Besonders begeistert war Andy Marek vom perfekten Outfit der jungen Tänzerinnen Kerstin Gruber, Michelle Kauderer, Stephanie Palwein und Hannah Singer aus Türnitz und Eschenau. Die 12-Jährigen tanzten zu „Bumpy Ride“. Für die nächste Runde hat es nicht ganz gereicht, doch Marek war überzeugt, „dass er die vier Mädels im kommenden Jahr wieder sehen wird“.