Gemeindevertreter sind in Hofstetten-Grünau unterwegs. Gemeindevertreter wollen herausfinden, wie es den Unternehmen in ihrer Gemeinde geht.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 26. Februar 2021 (03:53)
Arthur Rasch zu Gast bei Steinmetz Garas: Rafael Garas, Dorian Hartner und Vasile Garas.
Grünbichler

Weil aufgrund der Covid-Pandemie die Sozialkontakte eingeschränkt sind, sind Bürgermeister Arthur Rasch und Vize Wolfgang Grünbichler in der Gemeinde unterwegs, um die Betriebe zu besuchen. „Wir wollen wissen, wie es ihnen geht und welche Probleme es gibt“, berichtet Grünbichler.

Die ersten Besuche statteten sie den neugegründeten Unternehmen im Betriebsgebiet in Kammerhof ab. Dort waren sie etwa schon bei Kfz-Technik R&S zu Besuch. Neu dort sind auch KS-Folierung von Kevin Schaurhofer sowie das Tenniszentrum Pielachtal, dessen Hallen derzeit gebaut werden. „Danach werden wir auch die anderen Betriebe in der Gemeinde besuchen“, sagt Grünbichler. An die 30 Gewerbebetriebe gibt es in der Gemeinde. „Zum Teil geht es ihnen sehr gut, in der Baubranche ist Corona kein Thema“, weiß der Vizebürgermeister. Davon betroffen seien eher die Dienstleister wie Frisöre und Masseure. „Zum Teil kommen die versprochen Hilfen nicht an“, sagt Grünbichler.

Betriebsbesuch beim Steinmetz

Erst letzte Woche waren Grünbichler und Rasch zu Besuch beim Steinmetzbetrieb Garas. Dieser bildet seit dem Vorjahr auch Lehrlinge aus. Dorian Hartner (16) aus Ober-Grafendorf wird in einer dreijährigen Lehre zum Steinmetz ausgebildet. „Die Firma Garas Naturstein hat sich auf die Herstellung von Küchenarbeitsplatten, Verlegung von Terrassen und Poolumrandungen als auch auf alle Arten der Friedhofsarbeit spezialisiert“, berichtet Grünbichler vom Familienbetrieb, der seit 2005 von Vasile und Rafael Garas geführt wird. Vier Mitarbeiter werden dort beschäftigt.

Die Wirtschaftsbetriebe sind dem Vizebürgermeister ein besonderes Anliegen, ist er doch selbst Unternehmer und kennt die Probleme und Herausforderungen. Auch die Wirtschaftsstammtische sollen in der Gemeinde wieder aufleben, sobald es die Situation erlaubt. „Es ist derzeit nicht so einfach. Über Zoom-Meeting wäre es zwar möglich, aber der persönliche Kontakt fehlt trotzdem“, sagt Grünbichler. Es sei aber schon einiges für die Zeit danach in Vorbereitung.