Start mit zwei „e“ für Hofstetten. Hofstetten-Grünau legt bei erster Zertifizierung vor. Kirchberg ist seit 2017 dabei und bekam nun das dritte „e“ verliehen.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 20. September 2019 (03:28)
Alexander Kaufmann
Hofstetten-Grünau erhielt zwei „e“: Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, Andrea Stückler, Maria Steinwendtner, Amtsleiterin Christa Schmirl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Vizebürgermeister Wolfgang Grünbichler, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, eNu-Geschäftsführer Herbert Greisberger, Christian Preinknoll und Monika Panek von der eNu freuen sich über die e5-Auszeichnung.

„Wir sind sehr stolz, wir sind beim e5-Programm des Landes gleich mit zwei ,e‘ eingestiegen“, jubelt Hofstetten-Grünaus Vizebürgermeister Wolfgang Grünbichler. Es sei aber auch schon viel umgesetzt worden. Seit 2018 ist die Gemeinde Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinde. Die Wärmeversorgung der Gemeindegebäude erfolgt zu 98 Prozent über das örtliche Biomasse-Nahwärmnetz, die Stromversorgung zur Gänze über erneuerbarem Strom. Es ist auch geplant, e-Carsharing einzuführen. „Wir peilen den Start Ende des Jahres an“, informiert Grünbichler. Auch bei der NÖ Beschaffungsaktion für e-Fahrzeuge hat sich die Gemeinde mit den Ankauf eines e-Autos für den Bauhof beteiligt. Für das kommende Jahr sind laut Grünbichler die Schaffung von Diversitätsflächen geplant. Diese sollen Lebensraum für Bienen bringen.

Kirchberg erreicht die nächste Stufe

Auch in Kirchberg gibt es Grund zur Freude. Die Gemeinde ist seit 2017 beim europäischen Energieeffizienzprogramm für Gemeinden „e5“ dabei und erlangte nun drei „e“. Die eigenen Gebäude und Anlagen, werden zu 100% CO -neutral mit Strom und Wärme versorgt. Die größte Errungenschaft in den letzten Jahren war laut Energie- und Umweltagentur (eNu) die Errichtung eines Wasserkraftwerks im Ortszentrum.

Alexander Kaufmann
Kirchberg erhielt drei „e“: Vizebürgermeister Franz Singer, Christian Gansch, Herbert Gödl, Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, Amtsleiter Hannes Karner, Bürgermeister Anton Gonaus, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, eNu-Geschäftsführer Herbert Greisberger, Christian Preinknoll und Monika Panek von der eNu freuen sich über die e5-Auszeichnung.

Anfang 2018 ging die Turbine in den Vollbetrieb und produziert nun jährlich zwischen 700 und 800 Megawattstunden (MWh) Strom für die Gemeinde. Ende 2018 konnte auch der Umbau des Bahnhofsvorplatzes inklusive „Ökostraße“, e-Ladestation für Rad und PKW und überdachten Radabstellanlagen abgeschlossen werden. Eine weitere Umsetzung im Bereich Mobilität ist der Ankauf eines e-Fahrzeuges für den Bauhof.