Großteil der Arbeiten für Camping fertig. Daniel Wurzenberger berichtet über Fortschritte am Areal der ehemaligen Pielachtaler Sehnsucht in Hofstetten-Grünau. Er sucht noch Gastro-Pächter.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 16. April 2021 (04:48)
Die Wege am neuen Campingareal sind bereits angelegt. Auch die Elektroleitungen wurden bereits verlegt. 
Pielachtal Camping

Die Arbeiten am neuen Urlaubsziel „Pielachtal Camping“ am Areal der Pielachtaler Sehnsucht gehen voran. „Wir planen die Eröffnung für Anfang bis Mitte Mai und hoffen, dass es dann auch möglich sein wird“, sagt Betreiber Daniel Wurzenberger.

Die Sanitärbereiche wurden neu gemacht, Wege sind angelegt und die Elektroleitungen verlegt. „Die Stromkästen zum Laden der Camper werden noch montiert“, berichtet Wurzenberger. Außerdem muss auf den Flächen, die durch die Erdbewegung in Mitleidenschaft gezogen worden sind, das Gras neu angebaut werden. Auch beim Teich ist so gut wie alles vorbereitet. Die Abtrennung von Fisch- und Badeteich ist derzeit mit einem Netz. „Wir werden das aber noch mit einem Gitter ersetzen“, erklärt Wurzenberger. Allgemein: „Man kann sagen, wir sind zu Dreiviertel fertig“, freut sich der Campingplatzbetreiber.

Ab Mai sollen dann 25 Stellplätze in erster und zweiter Reihe rund um den Teich für Besucher bereitstehen. „Wir hatten schon einige Anfragen, aber dann ist es wieder eingeschlafen“, bedauert Wurzenberger. Er hofft, dass die Öffnung bald nach der verordneten Osterruhe stattfinden kann. Geplant ist es, die Saison bis in den Oktober laufen zu lassen. Eine Winteröffnung will sich Wurzenberger offen halten: „Wir werden schauen, wie groß das Interesse am Wintercampen ist und ob sich das rentiert.“

Gastro-Pächter wird noch gesucht

Wie es mit der Gastronomie am Campingplatz aussehen wird, ist aktuell noch nicht fix. „Es gab schon einige Interessenten, die sich das Lokal angeschaut haben, aber die Situationen ist vielen zu unsicher“, erklärt Wurzenberger. Vielleicht betreibt er selbst zumindest ein Bistro mit kleinen Speisen oder es findet sich jemand dafür. „Das müssen wir uns noch genau überlegen“, sagt er.