Special Olympics: Lusskandl ist im Bundesvorstand. Ober-Grafendorfer Polizist engagiert sich seit 2015 für behinderte Menschen. Jetzt wurde er ins Vorstandsteam gewählt.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 24. Juni 2021 (03:41)
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Gerhard Lusskandl setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.
zVg, zVg

Kommenden Freitag organisiert der Verein „LETR - Polizei für Special Olympics“ ein Truck-Pulling in Ober-Grafendorf. Obmann Gerhard Lusskandl ist nun auch im Bundesvorstand von Special Olympics Österreich vertreten, an dessen Spitze Peter Ritter gewählt wurde. Lusskandl übernimmt die direkte Kommunikation seitens der Polizei mit Special Olympics Österreich. Außerdem organisiert er bei den nationalen Spielen Fackelläufe.

Lusskandl ist seit seinem 7. Lebensjahr sportlich aktiv: von Geräte- und Bodenturnen, Handball über Triathlon bis zu Ultramarathons. „Ich hatte noch nie gesundheitliche Probleme, um auf Sport verzichten zu müssen. Da nicht jeder dieses Glück hat, habe ich mich für die Unterstützung solcher Personen und Organisationen entschieden“, erklärt Lusskandl.

2015 hatte er ein dienstliches Seminar in Budapest und traf dort den Leiter der Abteilung Menschenhandel vom Landeskriminalamt Salzburg, Adi Reiter, welcher bereits seit 30 Jahren bei Special Olympics Österreich vertreten ist. Weil die Special Olympics Welt-Winterspiele 2017 in Schladming vor der Tür standen, entschloss er sich, Adi Reiter bei der Organisation der Fackelläufe durch Österreich zu unterstützen.

Weltweit unterstützen rund 150.000 Polizisten Special Olympics. „Um auch in Österreich als Polizist dieser Gemeinschaft anzugehören, gründeten wir unseren Verein „LETR“ ( www.letr-polizei-austria.com ).