Andi Knoll packte kräftig mit an. Im Raumausstatter-Betrieb von Otto Ziegelwagner und seiner Familie hat sich der Radiomoderator im Sesselbeziehen versucht und machte seine Sache als Neuling recht gut.

Von Bernhard Burmetler. Erstellt am 21. Februar 2020 (14:33)

Ö3-Moderator Andi Knoll besuchte im Rahmen seiner Aktion „Andi Knoll packt an“ den Fachbetrieb von Otto Ziegelwagner, der 1998 in Ober-Grafendorf gegründet wurde. Seine Aufgabe war Stühle für ein Restaurant neu zu beziehen. „Ich habe schon in Eigenregie zuhause versucht meine Bänke neu zu verkleiden. Aber mit Profigeräten ist es ein ganz anderes Arbeiten“, erzählt der Moderator. Andi Knoll findet, dass solche Handwerksbetriebe auch in Zeiten der Nachhaltigkeit eine gute Sache sind. „Ich finde es toll, wenn aus alten Sachen etwas Neues entsteht. Ich wohne gerne schön“, schildert Knoll, der mit der Aktion die Menschen auf der anderen Seite des Radios kennen lernen möchte.

Auf die Aktion hat sich die zukünftige Juniorchefin Sarah Ziegelwagner schon vor zwei Jahren beworben. „Wir wollten unser Handwerk und unseren Familienbetrieb den Leuten in ganz Österreich näher bringen“, freut sich Sarah Ziegelwagner über den Besuch des Radiomoderators. Otto Ziegelwagner ergänzt: „Er macht seine Sache sehr gut und wir würden ihn aufnehmen.“

Andi Knoll könnte sich den Job als Raumausstatter auch auf Dauer vorstellen. „Ich stelle mich nicht ungeschickt an und man lobt mich“, schmunzelt Knoll, der schon zuhause eine Fototapete selbst angebracht hat.

Der langjährige Ö3-Moderator hat sich bei der Aktion schon in vielen Jobs versucht, von Koch bis hin zum Friseur. „Der anstrengendste Beruf war bisher bei der Müllabfuhr, wo ich 90 Liter Tonnen aus dem Keller schleppte. Mein Wunschjob wäre noch Papst oder Bundeskanzler“, meint Andi Knoll abschließend.