Trutschnig & Knopfhart: „Was ist jetzt Kunst?“. Heinz Trutschnig und Daniel Knopfhart wollen in Weinburg der Frage nachgehen, welche Bedeutung Kunst in all ihren Facetten hat.

Von Teresa Lobinger. Erstellt am 09. Mai 2021 (03:43)
Heinz Trutschnig und Daniel Knopfhart fragen.
Gabriele Steiner, Gabriele Steiner

„Ist das Kunst oder kann es weg?“ Das wollen Heinz Trutschnig und Daniel Knopfhart in ihrem neuen Projekt wissen.

Im September möchten die beiden zum einen den Besuchern ihre Gedanken mitgeben: „Was ist Kunst und wie wichtig ist Kunst in Zeiten wie diesen? Welche Bedeutung hat Kunst in all ihren Facetten? Wie kann Kunst und Kultur auf unser Weltgeschehen Einfluss haben? Geht es ohne Kunst oder nicht? Worauf verzichten wir beide in der Kunst und warum?“, nennt Trutschnig einige dieser Fragen.

Zum anderem möchten sie die Projektbesucher mit ihren Kunstwerken in eine Welt geleiten, in welcher Ideologien, Weltanschauungen aber auch Visionen und ein sozialkritisches Weltbild verkörpert werden. „Im Idealfall entsteht dadurch Gespräch und Diskussion“, ergänzt Knopfhart.

Durch die Gestaltung des Raums, mit Licht, Musik, Klamauk, Kostüm, Konzert, Culinarium und Dunkelheit versuchen sie, ihr Publikum zu einem gesellschaftlichen Ereignis zu führen, „das wir in Folge der Pandemie längst notwendig haben“, sind Trutschnig und Knopfhart überzeugt. Mit ihrem Projekt soll jemand unterstützt werden, der durch Corona an den Rand der Gesellschaft abgedriftet ist. Den genauen Termin ihrer Präsentation wollen die Künstler zwar noch nicht verraten, „aber es wird im September in Weinburg stattfinden“.

Die Gemeinde Weinburg und die Raiffeisenbank finanzieren das Projekt der beiden.