FC Styx Ober-Grafendorf nutzte Zeit sinnvoll. Duschbereiche und Kabinen erstrahlen in neuem Glanz. Spielfläche wurde frisch aufgeschüttet.

Von Bernhard Burmetler. Erstellt am 13. Mai 2021 (03:42)
Gemeinderat Roman Kadanka und Bürgermeister Rainer Handlfinger (v. l.) schauten während der Arbeiten am Vereinsgelände vorbei.
FC Styx Ober-Grafendorf, FC Styx Ober-Grafendorf

Im wahrsten Sinne des Wortes viel bewegt hat sich in den letzten Wochen am und rund um das Gelände des FC Styx Ober-Grafendorf. Die annullierte Spielzeit wurde für zahlreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen genutzt.

„Intensive Nutzung und Auslastung machten eine Erneuerung der Kabinen notwendig“, erzählt Vereinsobmann Franz Bäuchler. So wurden die Kabinen frisch ausgemalt und der Fußbodenbelag erneuert. Die 15-jährige Belastung der Duschbereiche machte ebenfalls eine Sanierung notwendig. „Hier wurde der Boden mit neuen Fliesen versehen und demnächst werden noch neue Armaturen eingebaut“, teilt Obmann Bäuchler mit.

Über 100 Kubikmeter Erde verteilte man auf der Spielfläche der MIBAG Arena.
FC Styx Ober-Grafendorf, FC Styx Ober-Grafendorf

Das Spielfeld der MIBAG-Arena ist ebenfalls einer Frischzellenkur unterzogen worden. Über 100 Kubikmeter Erde planierten zahlreiche Spieler des FC Styx Ober-Grafendorf an. Anschließend streuten sie Rasensamen aus.

„Ohne die Unterstützung der zahlreichen regionalen Firmen aus Ober-Grafendorf und dem Pielachtal, der Gemeinde und der niederösterreichischen Förderung für Sportstättenbau und Sanierung wäre die rasche Umsetzung nur schwer durchführbar gewesen. Es war definitiv eine richtige Entscheidung die annullierte Spielzeit sinnvoll zu nutzen“, denkt Franz Bäuchler.

Während der Rasen wächst, wird man den Kunstrasenplatz für die Trainingseinheiten nutzen, zudem hat der Verein eine zusätzliche Trainingsfläche. Vorbereitungsspiele werden zum Großteil auswärts stattfinden.

Die Kabinen sind frisch gestrichen und mit neuem Boden versehen.
FC Styx Ober-Grafendorf, FC Styx Ober-Grafendorf

Zur annullierten Spielzeit und der Coronapause meint Vereinsobmann Bäuchler: „Weder den Spielern, noch den Fans macht die Situation Freude. Aber die Gesundheit steht nun mal im Vordergrund und die Entscheidungen sind zu tragen.“ Für die Zukunft setzt man sich als Ziel, ein regionaler Verein zu bleiben und im vorderen Bereich mitzuspielen und auch neue Spieler aus der Region zu gewinnen.

Bürgermeister Rainer Handlfinger meint zu den Arbeiten: „Nicht nur der FC Styx soll gestärkt aus der Krise kommen und das Engagement forcieren, dazu gehören auch alle anderen Ober-Grafendorfer Vereine. Durch Stärke können der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Sportausübung weiterhin gut funktionieren. Dabei ist hervorzuheben, dass nicht nur wir als Gemeinde die Vereine unterstützen, sondern auch sie selbst viel Arbeitszeit aufwenden, um sagen zu können, man habe gemeinsam etwas geschafft.“