Für Labrador kam jede Hilfe zu spät: Hund starb an Gift. Für Labrador kam jede Hilfe zu spät. Tod nimmt Besitzer für Aufruf zum Anlass: „Kein Rattengift verwenden!“

Von Beate Riedl. Erstellt am 15. September 2019 (03:07)
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Familienhund Bruno starb, weil er Rattengift gefressen hatte. Via Facebook und NÖN ruft sein Besitzer aus Pressbaum nun auf, kein Gift zu verwenden.

Eine große Welle an Mitgefühl und Verständnis erreichte den Pressbaumer Martin Eberl, als er via Facebook über das Ableben seines Hundes Bruno berichtete. „Wir haben nach schlimmen Stunden unseren super lieben Familienhund an Rattengift verloren“, schrieb er. Der Hund dürfte in den Tagen vor seinem Tod im Garten oder an der Leine rund um die Rechte Bahnstraße in Pressbaum unterwegs gewesen sein und da das Gift zu sich genommen haben. „Es hätte genauso ein Kind erwischen können“, zeigt sich Eberl traurig und entsetzt.

Gleichzeitig appelliert er, „Rattengift erst gar nicht zu kaufen. Es kann ganz einfach passieren, dass Haustiere das Zeug erwischen, für die es dann kaum Rettung gibt.“ Laut Auskunft der Tierklinik seien die Symptome von Bruno und der Verlauf typisch für Rattengift. „So wie unser Hund, sollte kein Lebewesen sterben müssen. Schon gar nicht Familienmitglieder auf vier Beinen.“ Wo das Gift war, könne er nicht genau sagen. Dass es gezielt über den Zaun geworfen wurde, schließt er aus, denn „unser Hund war zu jedem Lebewesen freundlich und hat auch nicht gebellt“.

Anzeige hat er nicht erstattet: „Wir wüssten nicht, was eine Anzeige gegen unbekannt bringen sollte“, meint der Pressbaumer.