Jakob Sorger will als Arzt durchstarten. 20-Jähriger erzählt, wie er den Aufnahmetest geschafft hat und, in welchem Bereich er künftig tätig sein will.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 24. August 2019 (03:19)
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Jakob Sorger hat täglich bis zu sechs Stunden am Tag für den Aufnahmetest zum Medizinstudium gelernt.

Über 8.000 Personen absolvierten heuer den Aufnahmetest für das Medizin-Studium an der Universität in Wien. Einer von ihnen war Jakob Sorger. Und der 20-Jährige hat es geschafft – er darf als eine von cirka 700 Personen Medizin studieren. Der Pressbaumer, der als Badminton-Spieler vielen von den Sportseiten der NÖN bekannt sein wird, wurde sogar an der 39. Stelle gereiht.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, der Pressbaumer hat sich monatelang akribisch auf den Test vorbereitet. „Von Februar bis Juli habe ich selbst geschriebene Zusammenfassungen in Biologie, Physik, Mathematik und Chemie gelernt“, berichtet er. Außerdem hat er sich in einem eigenen Online-Kurs speziell auf die Anforderungen vorbereitet.

„Der Test dauert am Vormittag vier Stunden und am Nachmittag vier Stunden, mit einer Stunde Mittagspause. Gegen Ende hat dann schon die Konzentration nachgelassen“

„Was mir am meisten geholfen hat, war sicher, dass ich den Test im vergangenen Jahr zur Probe schon einmal absolviert habe. So wusste ich, was auf mich zukommt“, sagt der 20-Jährige. Obwohl er schon findet, dass der Test heuer fordernder war.

„Der Test dauert am Vormittag vier Stunden und am Nachmittag vier Stunden, mit einer Stunde Mittagspause. Gegen Ende hat dann schon die Konzentration nachgelassen“, berichtet der Pressbaumer. Beim Test habe ihm sicher seine sportliche Vergangenheit geholfen, die stressige Situation zu bewältigen. „Aber ich war auch immer ein guter Schüler“, sagt Sorger. Dass er Arzt werden will, stand für ihn schon in der Kindheit fest. „Mit zehn Jahren wollte ich bei Arztbesuchen immer ganz genau wissen, was da vor sich geht“, erzählt er.

Früher habe er sich für Orthopädie interessiert. „Derzeit finde ich aber die Kardiologie noch viel spannender. Schauen wir mal, was sich dann im Studium noch ergibt“, meint der 20-Jährige.