Happy End für die Eselchen. Viele verlassene Tiere hätten ohne die nötige Hilfe keine Überlebenschance gehabt.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 27. Juli 2019 (03:30)
NOEN
Pedro, Julius und Paulinchen genießen ihr Esels-Leben auf der Weide in Wolfsgraben.

Frederic, Nuffi, Lottchen, Liesi, Hexe, Pedro, Julius, Paulichen, Mariechen und das Muli Gretl, so lauten die klingenden Namen der Esel des Tierpark Wolfsgraben.

Jutta Kirchner
Gabriele Wodak mit den Eseln Frederic (braun) sowie Nuffi, Lottchen, Liesi und Hexe.

Ohne Hilfe hätten diese Tiere nicht überlebt. Sie haben im Tierpark eine neue Heimat gefunden. Nuffi, Lottchen, Liesi und Hexe wurden von ihren jeweiligen Müttern nicht angenommen. Julius‘ Mutter stammt noch aus dem alten Tierpark. Sie war vor seiner Geburt in einem schlechten Zustand, deshalb kam er in einer Pferdeklinik zur Welt.

Trotzdem Frederic für die Zucht nicht geeignet war, hat sein Leben trotzdem einen Wert. Schließlich gehört er zur vom Aussterben bedrohten Eselrasse Baudet de Poitou. In seiner neuen Heimat Wolfsgraben gefällt es ihm gut. Auch für Mariechen gab es ein Happy End. Sie war an einem Ort gehalten worden, der für sie nicht geeignet war. Außerdem hatte sie keine Eselskameraden um sich. Nun hat sie einen ganzen Haufen davon, mit denen sie herumtollen kann.