So gelingt der perfekte Weihnachtskarpfen. Weihnachten naht mit großen Schritten. Schön langsam beginnen die Vorbereitungen – auch für den Weihnachtskarpfen. Manche mögen ihn traditionell, andere wiederum ausgefallen. Eines haben aber alle gemeinsam: Der Zeitplan ist entscheidend. Mit diesen Tipps und Tricks gelingt garantiert jedes Festmahl.

Von Katharina Trattner. Erstellt am 05. Dezember 2019 (18:31)
Der Karpfen kommt traditionellerweise zu Weihnachten auf die Tische der Niederösterreicher.
Von Teresa Kasprzycka, Shutterstock.com

Traditionellerweise essen die Niederösterreicher gerne Karpfen in jeglicher Form am Heiligen Abend. Damit dieser auch rechtzeitig und vor allem noch heiß auf den Tisch kommt, bedarf etwas Vorbereitung. Um auch ja nichts zu vergessen und ein perfektes Weihnachtsessen zu zaubern, ist es hilfreich, die folgenden Punkte zu beachten:

Tipp 1: Vorbereitung ist das halbe Leben

Alles was schon vor dem 24. Dezember vorbereitet werden kann, sollte auch erledigt werden. Zutaten, die nicht verderben, wie zum Beispiel Gewürze, können schon ein paar Tage vor dem Festmahl besorgt werden. So vermeidet man die überfüllten Geschäfte und entgeht dem Weihnachtsstress. Auch wenn der Karpfen nicht Wochen vorher zu kaufen ist, da er dann nicht mehr frisch wäre, so sollte man sich dennoch rechtzeitig um ihn kümmern.

Viele niederösterreichische Supermärkte und Fischhändler bieten einen Vorbestellservice an. Wer rechtzeitig den gewünschten Fisch bestellt, kann ihn entweder am 23. oder 24. Dezember abholen. Vorspeisen, Marinaden und Nachspeisen, lassen sich auch schon am Vortag zubereiten. Viele Rezepte erfordern sogar Kühlzeiten von bis zu 24 Stunden.

Tipp 2: Zeitplan schreiben

Um am Heiligen Abend nicht in Zeitnot zu kommen, kann es hilfreich sein, einen Zeitplan zu schreiben: Wann bereite ich die Vorspeise zu? Wann wird der Ofen angeworfen? Wann ist Zeit, um den Tisch zu decken? Wann bereite ich die Nachspeise zu? Um dann auch wirklich auf nichts zu vergessen, kann man sich den Zeitplan mit Hilfe der Weckfunktion auf dem Smartphone einspeichern. Jedes Weckerklingeln gibt an, was als nächstes zu tun ist, ohne den Überblick zu verlieren.

Tipp 3: Rezepte vorher lesen

Ein wichtiger Punkt, der oft vergessen wird, ist das Durchlesen von Rezepten. Um ja nichts zu vergessen, sollte das Rezept schon ein bis zwei Wochen vor dem Essen gelesen werden. Man kann dann schon die Einkaufsliste planen und auch nachsehen, ob Rezepte eine besondere Vorbereitungszeit oder Kühlzeit benötigen. Auch bleibt noch genügend Zeit, um etwa exotischere Zutaten noch rechtzeitig zu besorgen.

Tipp 4: Vorlieben der Gäste berücksichtigen

Was man auch schon im Vorhinein herausfinden sollte, sind spezielle Wünsche der Gäste. Weihnachten ist das Fest der Liebe und da soll seinen Liebsten etwas Gutes getan werden. Auch wird dadurch vermeiden, dass die Weihnachtsgäste, die an Unverträglichkeiten leiden, somit die Hälfte des Essens nicht genießen können.

Tipp 5: Ein Übungsessen veranstalten

Wenn das Festessen das erste Mal ausgerichtet wird, kann es durchaus hilfreich sein, das Essen in Form eines Probekochens zu testen. So ist schon im Vorhinein klar, auf was aufgepasst werden muss und es kommt zu keinen bösen Überraschungen am Heiligen Abend.

Tipp 6: Den Weihnachtskarpfen genießen

Weihnachten ist die besinnlichste Zeit des Jahres und das sollte auch so bleiben! Das Wichtigste ist nicht das Essen, sondern die Zeit, die man mit Familie und Freunden an diesem Tag verbringt.

Dieser Beitrag wurde in einer Lehrveranstaltung im Zuge einer Kooperation mit dem Bachelor-Studiengang Medienmanagement an der FH-St. Pölten erstellt.