Arbeitslosigkeit so niedrig wie 2014. Zahl der Jobsuchenden lag mit Ende Jänner bei 2.253, ein Rückgang um 3,6 Prozent. Aber weniger offene Stellen gemeldet.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 21. Februar 2020 (06:29)
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Die Prognosen für das Jahr 2020 sind zwar nüchterner, dennoch kann das AMS Schwechat auf eine positive Jänner-Bilanz blicken. „Das Wachstum der österreichischen Volkswirtschaft verlor zuletzt deutlich an Schwung. Trotzdem wirkt der vergangene Konjunkturaufschwung noch auf dem Arbeitsmarkt nach“, weiß Geschäftsstellenleiterin Gabriele Fälbl.

So lag im Teilbezirk Schwechat die Zahl der arbeitslosen Personen bei exakt 2.253. „Das sind um 85 Personen oder 3,6 Prozent weniger als im Jänner des Vorjahres. Das ist der niedrigste Wert seit 2014“, freut sich die AMS-Chefin. Inklusive jener Personen, die sich aktuell in Schulungen befinden, sank die Zahl der Betroffenen sogar um 4,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,2 Prozent.

AMS-Leiterin Gabriele Fälbl.
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Einen deutlichen Rückgang verzeichnet man beim Arbeitsmarktservice erneut bei den Jobsuchenden unter 25 Jahren. Hier verringerte sich die Zahl um 8,7 Prozent auf nunmehr 188 Betroffene. Einen leichten Rückgang verzeichnete man auch bei den Arbeitslosen über 50 Jahren – „entgegen dem Trend der letzten Monate“, hält Fälbl fest. So waren mit Ende Jänner 844 Personen über 50 auf Jobsuche, ein Minus von immerhin 0,4 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten schraubte sich hingegen einmal mehr hinauf. So hatten mit Ende Dezember (die Zahlen werden um einen Monat versetzt geliefert) 26.164 Menschen eine Arbeitsstelle – ein Plus von 3,4 Prozent. Allerdings gingen seit langem wieder weniger offene Stellen beim AMS ein, lediglich 438 wurden gemeldet. Ein Rückgang um 12,6 Prozent.