Lanzendorf atmet auf: Das Mammut ist tot. Zurück in die Steinzeit. Unter diesem Motto stand am Freitag das Sommerfest der Caritas Tagesstätte in Lanzendorf.

Von Peter Gerber Plech. Erstellt am 15. September 2019 (04:49)
Peter Gerber Plech
Sie haben gemeinsam das Mammut erlegt (v.l.): Robert Kapolnai, Franz Marenich (Caritas Regionalleiter), Christoph Graf, Gerit Brandner (Leiterin Tagesstätte Lanzendorf), Christine Mikulastik, Björn Förster (Leiter Caritas Niederösterreich Süd), Roman Kerber, Eva-Maria Holzinger, Annemarie Szelianszky, Thomas Benakowits.

Aufatmen in Lanzendorf. Das seit Tagen mit Hilfe von Plakaten „gesuchte“ Mammut ist erlegt und das Fell von Gerit Brandner (Leiterin Caritas Tagesstätte), Franz Marenich (Caritas Regionalleiter) und vielen Jägerinnen und Jägern zum Gerben aufgehängt worden. Grund zum Feiern in und vor der Caritas Tagesstätte in Lanzendorf. Am Freitag tauchten die Klientinnen und Klienten, Betreuerinnen und Betreuer und viele Besucherinnen und Besucher in längst vergangene Zeiten ein. Das Motto des Sommerfestes lautete „Steinzeit“ und Gedanken an Höhlenbewohner oder an die Familie Feuerstein kamen auf.

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Edith und Momo im Feuerstein-Mobil.

Die Klientinnen und Klienten der Tagesstätte haben sich seit April mächtig ins Zeug gelegt und tolle Kulissen für das Fest gebaut. Da gab es eine Steinhöhle zu besichtigen, einen Grillplatz, eine Bar und – als Attraktion für Groß und Klein – ein Feuerstein-Mobil. „Die rund 120 Klientinnen und Klienten mit unterschiedlichsten Bedürfnissen und Fähigkeiten haben mit enormem Engagement und großer Vorfreude seit Monaten auf dieses Fest hingearbeitet. Unser Sommerfest ist ein fixer Höhepunkt im Kalenderjahr“, sagte Gerit Brandner, Leiterin der Caritas Tagesstätte in Lanzendorf.

Als Reminiszenz an die Gegenwart präsentierte sich die Suchhundestaffel des Roten Kreuzes mit Stars wie Zoe, Cody oder Bella. Die Vierbeiner, die ihr Können bei Vorführungen unter Beweis stellten, werden zum Teil auch als Therapiehunde für die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen ausgebildet. Entsprechend geherzt und gestreichelt wurden die geduldigen Hunde von den Klientinnen und Klienten denn auch.