Musikschule übersiedelt ins Internet. Die Musiklehrer der Südheide treten mit ihren Schülern über Skype und Co. in Kontakt und unterstützen sie beim Üben.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 31. März 2020 (11:58)
Klavierschülerin Kimberley wird beim Üben von Musikschulleiterin Martina Raab per Video-Chat unterstützt.
Screenshot/privat

In Zeiten von Corona haben auch die Musikschulen geschlossen – dies hindert die Lehrer der Musikschule Südheide jedoch nicht, ihre Schüler mit musikalischem Input zu versorgen. Dabei setzen sie auf digitale Möglichkeiten: Über Whatsapp, Skype oder Zoom findet ein Videounterricht statt. „Es ist toll, dass unsere jungen Talente die nächste Zeit fürs selbstverantwortliche Lernen und Sich-Entfalten nutzen, betreut von uns Lehrkräften“, betont Musikschulleiterin Martina Raab.

Bei der Gestaltung dieses Videounterrichts hat jede Lehrperson einen eigenen Zugang. Im Grunde geht es aber darum, mit den Musikschülern online in Kontakt zu treten und sie beim Üben ihres Instruments zu unterstützen. Zudem werden den Schülern Feedback, Arbeitsaufgaben, Arbeitsblätter, Audios und Tutorials übermittelt.

Den persönlichen Unterricht im Klassenzimmer kann dieses Online-Angebot nicht ersetzen, für die Schüler ist es jedoch eine kreative Abwechslung. „Mit Musik zwischendurch lässt sich das Lernpensum für die Schule leichter bewältigen, wenn man sich nach dem Musizieren wieder motiviert an den Schreibtisch setzt“, sagt Raab. Sie freue sich dennoch schon wieder darauf, ihre Schüler wieder live und auf Konzertbühnen zu sehen.